ABITUR NACH 12 / April 2008 - Doku des Stadtelternrates Hannover
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ZEIT, HAZ, 09.04.2008 „Lehrpläne gehören auf den Müll!“
Von Reinhard Kahl | © ZEIT online 14.4.2008 - 10:33 >> der ganze Artikel "Lehrpläne gehören auf den Müll!“ in der Zeit ONLINE

Hat der Streit um G 8, das um ein Jahr verkürzte Gymnasium am Ende eine reinigende Wirkung auf unsere Schulen? Bildungsministerin Annette Schavan meint: Weniger ist in der Bildung häufig mehr. .Beunruhigt ist Schavan von den Abstiegsängsten in der Mittelschicht.... so verlängert sich die Schulzeit durch Sitzenbleiben oder Zurückstellungen in Schleswig-Holstein bei 44,7 Prozent der Kinder und Jugendlichen um ein Jahr und mehr, aber nur bei 22,7 Prozent in Thüringen. ... .... ... Prenzel (zitierte) einen, der es schon 1657 auf den Punkt gebracht hat. Johann Amos Comenius wollte einen Unterricht, „bei welchem die Lehrer weniger lehren und die Schüler dennoch mehr lernen und in der Schule weniger Überdruss und mehr Freiheit und Vergnügen“ sei. >> Abitur nach 12 / April 2008

 
HAZ, 09.04.2008 Beim Abi vom Osten lernen

Am Turbo-Abitur wird nicht gerüttelt. Das hat Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) am Dienstag nach einem ersten Runden Tisch zu diesem Thema mit Vertretern von Lehrerverbänden, dem Landeselternrat und dem Landesschülerrat deutlich gemacht. Die Ministerin verwies auf die guten Erfahrungen, die die ostdeutschen Bundesländer mit dem verkürzten Abitur schon seit Jahren gemacht hätten. An diese Erfahrungen wolle Niedersachsen anknüpfen. Konkrete Beispiele nannte Heister-Neumann nicht.
Der derzeitige 9. Jahrgang, der 2011 als erster Jahrgang nach zwölf Jahren das Abitur absolviert, soll besonders entlastet werden
. Die Schüler sollten inhaltlich den Anschluss an den aktuellen 10. Jahrgang finden. Heister-Neumann verwies darauf, dass die Schüler seit Februar 1,5 Förderstunden zusätzlich in der Woche hätten. Diese könnten zur Vertiefung in Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen dienen. Experten kritisieren allerdings, dass die Neuntklässler, die schon jetzt 34 Wochenstunden haben, durch den Förderunterricht noch mehr belastet werden.
Ina Korter, schulpolitische Sprecherin der Grünen, nannte die Regierung beim Turbo-Abitur konzeptionslos und forderte den sofortigen Ausbau der Gymnasien zu echten Ganztagsschulen

 
Nds. KM, 22.01.2008 Situation des 9. Schuljahrgangs / Der Doppeljahrgang

... Die Umstellung vom neunjährigen auf den achtjährigen gymnasialen Bildungsgang gilt somit erstmals für Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2004/2005 in den 6. Schuljahrgang des Gymnasiums eingetreten sind und sich zurzeit im 9. Schuljahrgang des Gymnasiums befinden. Diese Schülerinnen und Schüler besuchen im Schuljahr 2008/2009 noch getrennt die Einführungsphase im achtjährigen gymnasialen Bildungsgang und werden erst ab dem Schuljahr 2009/2010 in den letzten beiden Schuljahren (Qualifikationsphase) der gymnasialen Oberstufe gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des jetzigen 10. Schuljahrgangs unterrichtet. .... >> Schreiben des Kultusministeriums vom 22.01.2008