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| 01.11.2011, STERN | Plötzlicher Nachfrageboom: Immer mehr Familien greifen zum Hartz-IV-Bildungspaket |
| Ein Hit ist es noch nicht, aber seit den Sommerferien ist das Interesse am Bildungspaket für Kinder aus Hartz-IV-Familien stark angestiegen. Nur die Lernförderung bleibt bisher auf der Strecke. |
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Mit Beginn des neuen Schuljahrs ist die Nachfrage nach Leistungen aus dem Bildungspaket für Kinder aus Hartz-IV-Familien sprunghaft gestiegen: Während im Sommer die Quote erst bei 29 Prozent gelegen hatte, ist der Anteil der Antragsteller an allen Anspruchsberechtigten nach den großen Ferien auf gut 44 Prozent geklettert. Das ergab eine Umfrage des Deutschen Städtetages und des Deutschen Landkreistages. "Der Trend zeigt weiter klar nach oben", bestätigte Stefan Articus, .... |
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| Hier gibt es die Formulare im Netz: Um Geld aus dem Bildungspaket zu erhalten, müssen Eltern einen entsprechenden Antrag stellen. Den gibt es im Jobcenter, bei der Kreisverwaltung oder im Bürgeramt. Nur wenige Kommunen und Landkreise haben die Anträge auch ins Internet gestellt - einige aber hat stern TV gefunden. |
| >> Hier gibt es die Formulare im Netz |
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| 15.12.2011, STERN | Studie zu Schulnoten: Arme Schüler werden schlechter zensiert. |
| Bildungserfolg in Deutschland ist vom Geldbeutel der Eltern abhängig: Kinder armer Eltern erhalten seltener eine Empfehlung fürs Gymnasium und schlechtere Noten - trotz gleicher Leistungen |
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Wer da hat, dem wird gegeben. Jedenfalls im deutschen Bildungssystem: Schüler aus armen Familien bekommen hierzulande häufig schlechtere Noten - auch wenn sie die gleiche Leistung wie Kinder wohlhabender Eltern erbringen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Vodafone-Stiftung. Besonders gravierend wirkten sich diese sozialen Nachteile auf die Schullaufbahn beim Übergang von der Grundschule zum Gymnasium aus. ..... |
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| 03.11.2011, Mittelbayerische | Armut in Deutschland auf Rekordniveau |
| Fast jeder sechste Mensch ist in Deutschland von Armut bedroht. Arbeitslose und Alleinerziehende sind besonders betroffen. Als armutsgefährdet gilt für die Statistiker, wer nach Einbeziehung staatlicher Transferleistungen ein Einkommen von weniger als 11.278 Euro im Jahr hat. |
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Wiesbaden. Fast jeder sechste Mensch in Deutschland ist von Armut bedroht. Insgesamt 15,6 Prozent der deutschen Bevölkerung seien 2009 armutsgefährdet gewesen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit. Am stärksten betroffen sind demnach arbeitslose Menschen: Mehr als sieben von zehn Arbeitslosen (70,3 Prozent) seien betroffen, unter den Erwerbstätigen dagegen nur etwa jeder Vierzehnte (7,2 Prozent). Ebenfalls besonders häufig von Armut gefährdet sind laut Statistik Alleinerziehende und ihre Kinder. Bei 43 Prozent dieser Menschen habe 2009 eine Armutsgefährdung vorgelegen. In allen Haushalten mit Kindern betrug die Armutsgefährdungsquote hingegen nur 14,6 Prozent. Auch überdurchschnittlich betroffen sind Alleinlebende, bei denen in drei von zehn Fällen (30 Prozent) Armut drohte. In Haushalten von zwei Erwachsenen unter 65 Jahren traf dies dagegen nur auf etwa jeden zehnten Mensch (10,3 Prozent) in Deutschland zu. Kritik vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Als armutsgefährdet gilt für die Statistiker, wer nach Einbeziehung staatlicher Transferleistungen ein Einkommen von weniger als 11.278 Euro im Jahr beziehungsweise 940 Euro monatlich zur Verfügung hatte. Die Daten gehen laut Statistischem Bundesamt aus der Erhebung Leben in Europa 2010 hervor, die amtliche Sozialindikatoren zu Armut und sozialer Ausgrenzung bereitstelle und einen EU-weiten Vergleich ermögliche. 2010 seien dafür gut 13.000 Haushalte mit insgesamt rund 23.500 Personen ab 16 Jahren zu ihren Einkommen und Lebensbedingungen befragt worden. Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert die Politik der schwarz-gelben Koalition, die die Kluft zwischen Arm und Reich in den vergangenen zwei Jahren noch verschärft habe, und fordert von der Bundesregierung einen belastbaren Masterplan zur Armutsbekämpfung. Der Verband weist darauf hin, dass den über 12 Millionen armen Menschen in Deutschland ein privates Geldvermögen von rund fünf Billionen Euro gegenüber stehe. Nicht nur die Armut in Deutschland hat Rekordniveau erreicht, sondern auch der Reichtum hat trotz aller Krisen stetig zugenommen. Wenn dieser eklatanten Ungleichheit kein Ende bereitet wird, droht unsere Gesellschaft zu kollabieren, warnt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen. |
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| 31.05.2011, HAZ | Jedes fünfte Kind in der Region Hannover ist arm! |
| >> Der vollständge Artikel ist hier: "Jedes fünfte Kind in der Region Hannover ist arm!" |
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Der neue Sozialbericht der Region Hannover zeigt, dass die Schere zwischen Arm und Reich insbesondere im Stadtgebiet weit auseinanderklafft. Zugleich ist der Anteil der Bürger mit mittlerem Einkommen relativ gering. Als besorgniserregend schätzen die Verfasser des Berichts die weit verbreitete Kinderarmut ein. |
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Durchschnittlich ist jedes fünfte Kind in der Region Hannover, das Stadtgebiet inbegriffen, von Sozialleistungen abhängig. In Hannover ist die Zahl noch höher: Hier lebt fast jedes dritte Kind unter 15 Jahren von staatlicher Unterstützung. Der Bericht wird am Dienstag dem Jugendhilfeausschuss des Rates vorgestellt, wurde aber bereits im Internet veröffentlicht. Die Zahl der Empfänger von Sozialleistungen wie Grundsicherung für
arme Rentner oder Hartz-IV-Zahlungen blieb in den vergangenen Jahren in
der Region Hannover relativ stabil. Den Daten des Sozialberichts zufolge
waren im Jahr 2009 rund 134 000 Bürger der Region auf staatliche
Hilfe angewiesen, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 12
Prozent. Neueste Daten aus dem vergangenen Jahr weisen einen leichten
Rückgang um 0,3 Prozentpunkte aus. Auf der anderen Seite ist der Anteil reicher Bürger an der Gesamtbevölkerung Hannovers mit 10,6 Prozent erstaunlich hoch. Die Verfasser des Berichts definieren Reichtum als eine bestimmte prozentuale Überschreitung des Durchschnittseinkommens. Konkret gesagt: Ein Single gilt als reich, wenn er mehr als rund 2800 Euro netto pro Monat verdient, bei einer vierköpfigen Familie liegt die Grenze bei 5800 Euro. Im Umland leben offenbar weniger Reiche. Ihr Anteil liegt dort nur bei rund sieben Prozent. Bemerkenswert ist jedoch, dass das Durchschnittseinkommen im Umland höher ist als in Hannover. Weil Arme und Reiche im Stadtgebiet besonders zahlreich sind, schwindet die Mitte. Die Gruppe der mittleren Einkommen umfasst in Hannover nur, wie es in der Studie heißt, 69 Prozent. Im Umland verfügen hingegen mehr als drei Viertel der Bewohner über ein Haushaltseinkommen im mittleren Bereich. Der Sozialbericht nimmt auch die Bevölkerungsentwicklung unter die
Lupe. Seit 2002 bleibt die Einwohnerzahl in der Region Hannover stabil,
obwohl eigentlich mehr Menschen sterben als geboren werden. Ausgeglichen
wird die Bilanz durch Zuzüge. Enormes Bevölkerungswachstum verzeichnen
die Städte Sehnde (plus 6,8 Prozent) und Langenhagen (plus 4,5 Prozent).
Dagegen haben Garbsen, Springe und Barsinghausen mit stark sinkenden Einwohnerzahlen
zu kämpfen. |
| TAZ, 13.05.2011 | SPD fördert leistungsschwache Schüler |
| Armutsbericht löst neue Debatte aus |
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Soll noch mal einer sagen, die Politik habe keine Antworten. Kaum
hat Arbeitsminister Olaf Scholz Auszüge aus dem Armuts- und Reichtumsbericht
vorgestellt, da sprudeln die Vorschläge wie bei einem gut dotierten
Ideenwettbewerb zur Verschönerung des Dorfplatzes. Dabei übertrifft
der Eifer der Parteien, sich schnellstens voneinander abzugrenzen, bei
Weitem das Bemühen, sich gemeinsam dem Kampf gegen steigende Armut
zu stellen. |
| 29.04.2011 |
Bildungspaket / Wunsch nach Einheitlichkeit im Schulsystem |
| 29.04.2011, HAZ | Ärger um das Bildungspaket als pdf, 17 kb - Selbst für Eltern, die sich frühzeitig gekümmert haben, ist es ein Hürdenlauf, an Leistungen aus dem Bildungspaket für bedürftige Kinder zu bekommen. |
| 20.04.2011, HAZ | Auch die Lehrer streben nach mehr Einheit als pdf,18 kb |
| 20.04.2011, HAZ | Der lange Weg zum warmen Essen als pdf, 31 kb - Zumindest in den Kindergärten ist noch nicht überall die Osterpause angebrochen. Und so beginnen hier die ersten Erzieherinnen, bedürftigen Familien die Vorzüge des vom Bund geschnürten Bildungspakets nahezubringen. |
| 06.04.2011 |
Bildungsgipfel ohne Opposition |
| 06.04.2011, HAZ | Bildungsgipfel ohne Opposition |
| ... über die Umsetzung des Bildungspakets für bedürftige Schüler und den Übergang von Schule in Ausbildung beraten... | |
| 06.04.2011, HAZ | Niedersachsen blutet aus |
| .. Knapp die Hälfte aller Grundschulen werde dann weniger als 80 Schüler haben, was eine "kritische Größe" sei... |
| HAZ, 08.07.2008 | Armut macht Kinder krank und dumm |
| Pastor Hans-Martin Joost beim Sozialpolitischen Forum des DGB / "Brillen und Praxisgebühr werden unbezahlbar" |
| HAZ, 20.05.2008 | SPD will Recht auf Abschluss der Hauptschule |
| Armutsbericht löst neue Debatte aus |
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Von Alexander Dahl und Gunnar Menkens |
| HAZ, 20.05.2008 | Kommentar: Armutsbericht - Arm an Chancen |
| Armutsbericht löst neue Debatte aus |
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Soll noch mal einer sagen, die Politik habe keine Antworten. Kaum
hat Arbeitsminister Olaf Scholz Auszüge aus dem Armuts- und Reichtumsbericht
vorgestellt, da sprudeln die Vorschläge wie bei einem gut dotierten
Ideenwettbewerb zur Verschönerung des Dorfplatzes. Dabei übertrifft
der Eifer der Parteien, sich schnellstens voneinander abzugrenzen, bei
Weitem das Bemühen, sich gemeinsam dem Kampf gegen steigende Armut
zu stellen. |
| HAZ, 20.05.2008 | 80 000 Hannoveraner leben in Armut |
| Dezernent Walter sieht besorgniserregende Entwicklung und fordert mehr Unterstützung für Kinder |
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Von Gunnar Menkens |
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HAZ, 28.02.2007 |
Erster Preis für Hauptschule: Ahlemer Schüler gewinnen im Wettbewerb zu Kinderarmut |
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Große Freude an der Hauptschule Ahlem: Die Klasse 8 b hat beim
Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung einen ersten
Preis für ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderarmut in Deutschland
gewonnen. Wir sind begeistert, damit hatten wir nicht gerechnet,
sagt Klassenlehrerin Ulrike Blumendorf-Brehler. Mehr als 2700 Schulen
aller Schulformen hatten sich in dem bundesweiten Wettbewerb beworben.
Verteilt wurden zehn erste Preise, die nach Altersgruppen gestaffelt waren. |
| Zunehmende Armut 2007 |
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HAZ, 05.01.2007 Immer mehr Straßenkinder Terre des hommes Arbeitsschwerpunkt bleibt Dritte Welt .....>> mehr |
| HAZ, 16.01.2007 | Hannover Scorpions verteilen Suppe |
| Dank zusätzlicher Unterstützung kann die Organisation mehr Einrichtungen helfen |
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| Die Scorpions Dan Lambert (hinten links), Brad Schlegel und Sascha Goc verteilen mit Koch Markus Kirchner Suppe an die Schüler |
| HAZ, 16.01.2007 | Kindertafel weitet Angebot aus |
| Dank zusätzlicher Unterstützung kann die Organisation mehr Einrichtungen helfen |
|
Von Susanne Hildebrandt-heene |
| HAZ, 05.01.2007 | Immer mehr Straßenkinder |
| Terre des hommes Arbeitsschwerpunkt bleibt Dritte Welt |
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Osnabrück/Stuttgart (dpa). Trotz der auch in Deutschland auseinanderklaffenden
Schere zwischen Arm und Reich will das Kinderhilfswerk Terre des hommes
seinen Arbeitsschwerpunkt in den armen Ländern der Welt beibehalten.
Selbst wenn mittlerweile Armut und das Leben auf der Straße Schicksal
vieler Kinder in Deutschland sei, verstehe sich Terre des hommes nach
wie vor in erster Linie als entwicklungspolitisches Hilfswerk, sagte der
Vorsitzende Peter Knauft am Donnerstag in Stuttgart. Hilfe für
Kinder in Not so der Untertitel des Hilfswerkes sei
heute notwendiger denn je. Terre des hommes feiert am 8. Januar in Osnabrück
sein 40-jähriges Bestehen. |
| HAZ, 06.12.2006. | Zehn Millionen leben an der Armutsschwelle |
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Studie zeigt: Trotz Arbeit gibt es für Hunderttausende Risiken beim Lebensunterhalt / Deutschland im EU-Mittelfeld |
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Von Bernd Knebel |
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| NP, 06.12.2006. | Wenn das Geld nicht reicht ... |
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Jeder achte Bundesbürger gilt als arm. EU untersucht, wie sich dies auf das Leben auswirkt. |
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VON MICHAEL GRÜTER |
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Und das sind die größten Armutsrisiken in Deutschland: |
| Alleinleben im Alter von 16 bis 24 Jahren (53 Prozent). Hier fallen auch Studenten drunter, die nicht zu den eigentlichen Problemgruppen gehören. | |
| Arbeitslosigkeit. Hier sind 43 Prozent betroffen. | |
| Alleinerziehend. 30 Prozent zählen zur Risikogruppe. | |
| Beide Eltern ohne Schul- und Berufsausbildung. Von den Kindern lebt jedes vierte an der Armutsgrenze. | |
| Ältere Alleinlebende. 27 Prozent sind gefährdet. | |
| Fehlender Schulabschluss, keine Berufsausbildung: 26 Prozent zählen zu dieser Risikogruppe. | |
| Wohnen in den neuen Ländern: 17 Prozent sind armutsgefährdet. |
| NP, 06.12.2006. | Wie definiert sich Armut? |
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Wer in Deutschland über weniger als 856 Euro netto monatlich
verfügt, gilt laut EU als armutsgefährdet. |
| NP, 06.12.2006. | Die Armut in der EU |
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Die EU hatte sich auf ihrem Gipfel in Lissabon im Jahr 2000 vorgenommen,
die Bekämpfung der Armut bis zum Jahr 2010 entscheidend voranzubringen. |
| HAZ, 17.10.2006. | Ist jeder Fünfte abgehängt? |
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Das Wort steht im Raum, also diskutiert die Republik darüber,
ob es eine Unterschicht gibt, wie groß sie ist und ob man sie so
nennen darf. Dass die umstrittene Vokabel in der Studie der SPD-nahen
Friedrich-Ebert-Stiftung, die die Debatte ausgelöst hat, gar nicht
fällt, schadet der Diskussion nicht. Die Bonner Forscher betonen,
dass in ihrem Papier lediglich von einem abgehängten Prekariat
die Rede sei. |
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Der Armutsbericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2005: www.
haz.de/politik/291492.html |
| HAZ, 17.10.2006. | Eine absurde Debatte |
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Nachgefragt bei Prof. Heike Solga, Soziologin an der Universität Göttingen. |
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Sie forschen über Unterschichten, also über einen Gegenstand,
den es nach Ansicht Franz Münteferings gar nicht gibt. Sind Sie eine
lebensfremde Soziologin? |
| HAZ, 17.10.2006. | Ein Wort erhitzt die Gemüter |
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Von Reinhard Urschel |
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Berlin. Es gibt ein Gesellschaftsspiel, dessen Reiz darin liegt, dass
die Teilnehmer ein bestimmtes Wort nicht benutzen dürfen. Welches
Wort es jeweils ist, steht auf einem Kärtchen. Einer redet drum herum,
die anderen müssen raten. Gelegentlich geht es bei diesem Spiel ziemlich
verbissen zu. Es heißt Tabu. |
| HAZ, 16.10.2006. | SPD debattiert über die Unterschicht |
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Studie sieht acht Prozent der Bevölkerung abgehängt / Schreiner gibt Schröder die Schuld |
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Berlin (ap). Mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland gehören
einer Studie zufolge zu einer neuen gesellschaftlichen Unterschicht.
Der Bildungsgrad dieser Menschen sei überwiegend einfach, ihre berufliche
Mobilität sehr gering und ihr Aufstiegswille nur wenig ausgeprägt,
berichtete die Bild am Sonntag unter Berufung auf eine Erhebung
von TNS Infratest für die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung. |