| DOPPELTE ABITUR-JAHRGÄNGE |
| HAZ-Themenseite | Abi 2011 - der Doppeljahrgang |
| Vom Turbo-Abitur über Eigenverantwortliche Schulen bis zum Oberschule: Dieses Dossier filtert die wichtigsten Ereignisse in der Bildungslandschaft. Alles zum Thema. |
| >> http://www.haz.de/Hier-zu-Hause/Schulen/Abi-2011-der-Doppeljahrgang |
| HAZ-Themenseite | Schulpolitik in Niedersachsen |
| Eine Woge von Schulabgängern rollt mit dem Doppelabitur auf Deutschland zu - in Niedersachsen wird sie im nächsten Jahr erwartet. HAZ-Autoren berichten über die Zukunftssorgen der Abiturienten, Zeitdruck und die Erwartungen der Wirtschaft. |
| >> http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Dossiers/Schulpolitik-in-Niedersachsen |
| 28.03.2011 |
Abitur + Studium - die doppelte Prüfung - volle Hörsäle |
| 28.03.2011, HAZ | Die doppelte Prüfung, pdf, 20 kb |
| Tur | ... m Gegensatz zu vielen anderen Gymnasien der Stadt kann man an der St.-Ursula-Schule tatsächlich von einem doppelten Abiturjahrgang mit insgesamt 234 Schülern sprechen. Allein zu den Deutschklausuren kam Sonnabend die gewaltige Zahl von 161 Abiturienten aus sechs Leistungs- und sechs Grundkursen.... |
| 22.03.2011, HAZ | Leere Kasernen, volle Hörsäle - Audimax statt Appellplatz, pdf, 19 kb |
| 28.03.2011, HAZ | 12.000 Studenten nehmen Darlehen in Anspruch, pdf, 16 kb |
| >> Studium | ... Niedersachsen ist mittlerweile von Ländern ohne Studiengebühren umzingelt. Dennoch will das Land an den Beiträgen festhalten ... |
| 15.01.2011, HAZ | Viele hannoversche Schüler umgehen Abitur nach zwölf Jahren |
|
Drehen viele Schüler tatsächlich freiwillig eine Ehrenrunde, weil sie Angst vor dem Abitur nach nur zwölf Jahren haben? Das Kultusministerium hält so einen Trend für abwegig, doch Hannover und manche andere Städte beobachten tatsächlich eine Flucht aus dem Doppeljahrgang. |
| HANNOVER. Das Abitur nach nur zwölf
Jahren schreckt offenbar viele Schülerinnen und Schüler ab. An
einigen niedersächsischen Gymnasien lassen sich vermehrt Jugendliche
freiwillig ein Jahr zurückstufen oder wechseln an Integrierte Gesamtschulen
beziehungsweise Berufsbildende Schulen, wo das Abitur weiterhin nach 13
Jahren möglich ist. Das ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa
bei den Städten und Landkreisen. Spekulationen über eine
landesweite Flucht aus dem doppelten Abiturjahrgang sind abwegig,
sagte dagegen Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann (CDU). Die
Tatsache, dass Schülerinnen und Schüler freiwillig ein Jahr zurückgehen,
hat es immer gegeben.
In diesem Frühjahr macht in Niedersachsen der letzte Jahrgang nach 13 Jahren Abitur - zusammen mit dem ersten Jahrgang, der die Hochschulreife nach nur zwölf Jahren erwirbt. Wir stellen an den hannoverschen Gymnasien im aktuellen Schuljahr im 12. Jahrgang einen Rückgang bei den Schülerzahlen fest, sagte Schuldezernentin Marlis Drevermann. In der Landeshauptstadt hat der Jahrgang 12 für alle städtischen Gymnasien insgesamt 994 Schüler, im Jahrgang 11 vor einem Jahr waren es 1246. Ob tatsächlich 252 Jugendliche mit Blick auf das Turbo-Abitur geflohen sind, darüber könne man nur spekulieren, meinte Drevermann. ... |
|
... Leider gibt es zum Ausmaß der Flucht der Schüler aus dem Turbo-Abi keine belastbaren Zahlen, sagte Pascal Zimmer, Vorsitzender des Landeselternrats. Die Umstellung auf das Abitur nach zwölf Jahren (G8) habe an den Gymnasien unterschiedlich gut geklappt. Der Elternvertreter kritisierte, dass das Unterstützungssystem des Kultusministeriums mit Lehrkräften als Multiplikatoren in den Schulen überwiegend nicht funktioniert habe. Zimmer: Viele Lehrerinnen und Lehrer haben sich alleingelassen und überfordert gefühlt. Im Hau-Ruck-Verfahren sollten Schulreformen nicht erfolgen. Die Zeche müssen die Schüler bezahlen. Im Land Bremen wird der erste Doppeljahrgang im kommenden Jahr sein Abitur ablegen. Eine Flucht aus dem Doppeljahrgang stellt das Bremer Bildungsressort bisher nicht fest. Mit der Bremer Schulreform bieten alle Oberschulen künftig das Abitur nach 13 Jahren an, so dass eine echte alternative Wahl besteht, erklärte Klara Götz, Sprecherin der Senatorin für Bildung und Wissenschaft. (dpa) |
| >> http://www.neuepresse.de/Hannover/Uebersicht/Viele-hannoversche-Schueler-umgehen-Abitur-nach-zwoelf-Jahren |
| 06.01.2010, HAZ | Probleme mit dem Doppelabitur: Viele Schüler in Hannover wiederholen die 11. Klasse |
|
Weil sie Probleme mit dem Doppelabitur befürchten, wiederholen viele Schüler an Hannovers Gymnasien aus eigenem Antrieb die 11. Klasse, um mehr Zeit zum Lernen zu gewinnen. Eltern und auch Lehrer haben Verständnis und die Schülerzahlen im vermeintlich übervollen Jahrgang sinken spürbar. |
| Es ist eine Art stiller, individueller Protest, den manche Schulleiter am liebsten kleinreden würden: Etliche Schüler, die als erste bereits nach zwölf Jahren Schulzeit das Abitur machen sollen, haben sich freiwillig zurückversetzen lassen und holen sich so das von der Politik eingesparte Schuljahr zurück. Die Schüler empfinden es als sehr große Belastung, dass die Schulzeit verkürzt wurde. Dazu kommt der Stress, in einem Doppeljahrgang mit besonders vielen anderen fertig zu werden, |
| >> http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Viele-Schueler-in-Hannover-wiederholen-die-11.-Klasse |
| 05.01.2010, HAZ | Hannovers Schüler flüchten aus doppeltem Abiturjahrgang |
|
Die Stadt Hannover hat Anfang September nur noch 994 Zwölftklässler an ihren Gymnasien gezählt: Schüler sind aus dem doppeltem Abiturjahrgang geflüchtet und haben andere Wege gewählt - wie die Wiederholung der Klasse oder einen Schulwechsel. Die Absolventenzahl wird 2011 also keineswegs doppelt so hoch ausfallen wie in anderen Jahren. |
| Zahlreiche Schüler aus dem Jahrgang, der als erster in Niedersachsen das Abitur schon nach zwölf Schuljahren machen soll, haben für sich andere Wege gewählt. Ausgerechnet der aktuelle 12. Jahrgang an den Gymnasien in Hannover weist einen verdächtigen Schwund auf. Die Stadt zählte Anfang September nur noch 994 Zwölftklässler an ihren Gymnasien. Im 13. Jahrgang, der noch ein Jahr länger Zeit zum Lernen hatte, wurden 1467 Gymnasiasten in der amtlichen Schülerstatistik registriert. Zusammengenommen gibt es damit im sogenannten Doppeljahrgang 2461 angehende Abiturienten, die im Frühjahr in die Prüfungen gehen. Zum Vergleich: Die nachfolgenden Schüler, die 2012 das Abitur ablegen, kommen allein in ihrem Jahrgang auf 1836 Elftklässler. Die Absolventenzahl wird 2011 also keineswegs doppelt so hoch ausfallen wie in anderen Jahren. |
| >> http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Hannovers-Schueler-fluechten-aus-doppeltem-Abiturjahrgang |
| 29.09.2005, Goslarsche Zeitung | Im Hörsaal wird es richtig eng |
|
Die
Grünen im Landtag fordern ein Konzept zur Bewältigung des Doppel-Abiturjahrgangs
2011 |
| HANNOVER. Niedersachsens Grüne
schlagen Alarm. An den Hochschulen des Landes drohe 2011 durch zwei Abiturjahrgänge
das Chaos, warnt die kleine Oppositionsfraktion im Landtag. Das Wissenschaftsministerium
rät zur Gelassenheit – und setzt auf die Flexibilität der
Hochschulen. "Durch die Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur werden 2011 die Schulabsolventenzahlen regelrecht explodieren", warnt die Grünen-Abgeordnete Gabriele Heinen-Kljajic. Dann nämlich seien zwei Schüler-Jahrgänge gleichzeitig fertig. Folge für die Hochschulen: Statt 43900 hochschulberechtigten Abgängern im Jahr 2010 könnten ein Jahr später theoretisch 68 400 an die Hochschulen drängen, so die Braunschweiger Abgeordnete. "Alle wollen eine Ausbildung, natürlich auch an den Hochschulen", sagt Heinen-Kljajic. Doch wie das funktionieren solle, ohne dass Tausende auf der Strecke blieben, stehe in den Sternen. Während beispielsweise Baden-Württemberg noch in diesem Jahr Pläne vorstellen wolle, wie für zwei Abi-Jahrgänge genügend Studienplätze gesichert werden sollen, betone das Ministerium, dass "Schwankungen" bisher stets bewältigt worden seien. Das Ministerium verweist in einer schriftlichen Antwort auf die Grünen-Anfrage nicht nur auf den so genannten Bologna-Prozess. Die Reform von Studiengängen und -abschlüssen soll auch kürzere Studienzeiten und damit laut Ministerium eine Entlastung der Hochschulen zur Folge haben. Steigende Studienanfängerzahlen und Nachfrageschwankungen könnten wie bisher durch die Kapazitätsverordnung aufgefangen werden. "Wenn die Maßnahmen nicht ausreichen, sind die Hochschulen in der Lage, im Rahmen ihrer Globalhaushalte zugunsten stärker nachgefragter Bereiche Ressourcen intern umzuschichten", so das Ministerium weiter. Grundsätzlich könnten weiterhin "zentral vorgehaltene Mittel" zur Bewältigung vorübergehender Überlasten bereitgestellt werden. "Die Kapazitätsverordnung heißt nichts anderes, als noch mehr Studierende in ohnehin überfüllte Vorlesungen und Seminare zu stopfen", kontert Heinen-Kljajic. Und Geld für Umschichtungen werde es 2011 gar nicht mehr geben. Als "Überlastmittel" seien beispielsweise 2006 ganze 431 000 Euro veranschlagt. Die Gelassenheit der Landesregierung sei also völlig fehl am Platz. |