| GANZTAG |
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ERLASS ZUR KLASSENBILDUNG: Stellungnahme des Stadtelternrates Hannover zum Erlass zur Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung (14kb) mehr ... Schulelternräte der integrierten Gesamtschulen im Regierungsbezirk Hannover protestieren gegen den Erlass zur Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung (55kb) mehr ... Info-Brief des Schulelternrates der IGS Linden (100kb) mehr ... |
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HAUSAUFGABENHILFE: Stadtelternrat Hannover: Mit Verweis auf die Einführung der Sprachfrühförderung werden 2004 Hausaufgabenhilfe und Sprachförderung in den Grundschulen gestrichen (14kb) mehr ... AK der Lindener Grundschulen zur Streichung der Hausaufgabenhilfe (245kb) mehr ... |
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Alle Erlassentwürfe zum Schulgesetz, zur Klassenbildung, zu den Schulformen, zum Ganztagserlass. |
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Fachgruppe Ganztagsschulen des Stadtelternrates mehr ... Presse zu Ganztagsschulen mehr ... |
| >> Diese Seite ist die Themenseite Ganztag |
| 21.03.2012, HANNOVER.de | Planungen für Ausbau von Ganztagsgrundschulen vorgestellt |
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In Hannover gibt es zurzeit 18 Ganztagsgrundschulen, zum Schuljahr 2012/2013 werden weitere sieben Grundschulen mit dem Ganztagsbetrieb beginnen. Darüber hinaus haben 19 Grundschulen Interesse an einer Umwandlung zur Ganztagsgrundschule bekundet. Am 21. März hat Schul- und Kulturdezernentin Marlis Drevermann die Planungen für den weiteren Ausbau von Ganztagsgrundschulen vorgestellt. |
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"Ich freue mich sehr, dass so viele Grundschulen als Ganztagsschule
nach unserem Konzept arbeiten wollen, zeigt dies doch die hohe Akzeptanz
des Angebotes bei Lehrerschaft, Eltern und Kindern. Für die notwendige
Priorisierung des Ausbaus haben wir einen Kriterienkatalog entwickelt,
der den besonderen Bedarf der einzelnen Schulen berücksichtigt",
so Drevermann. |
| >> Ganztagsgrundschulen in Hannover - Informationsflyer (Stand: 2012), pdf, 1.382 MB |
| >> www.hannover.de/data/meldungen/meld_lhh/2012/03_2012/grundschulen.html |
| 05.01.2012 | GEW: Ganztagsschulen benötigen fest beschäftigte PädagogInnen |
| 05.01.2012, GEW | GEW: Honorarkräfte sind nur in Ausnahmefällen zulässig, pdf, 33 kb |
| ... Im "Kleingedruckten Teil" des Rundschreibens des Kultusministeriums vom 4. Januar und seinen unfangreichen Anhängen wird ... darauf hingewiesen, dass Honorarverträge nur zulässig sind, wenn "kein Direktionsrecht der Schulleitung" besteht und die Honorarkräfte nicht in den schulischen Ablauf eingegliedert werden. Sie dürfen also nicht an schulischen Gremien, z.B. an Fach- oder Klassenkonferenzen teilnehmen. Sie dürfen sich nicht mit Lehrkräften pädagogisch oder fachlich beraten. .... >> mehr | |
| 05.01.2012, MK | Althusmann: "Honorarverträge können ab sofort wieder abgeschlossen werden - Ganztagsschulen erhalten Rechtssicherheit und Unterstützung bei Vertragsfragen, pdf, 43 kb |
| Presseinformation.. >> mehr | |
| 04.01.2012, MK | Weiterführung des Ganztagsbetriebs und Unterstützung der Eigenverantwortlichen Schulen, pdf, 138 kb |
| Schreiben des Niedersächsischen Kultusministers an die Schulleiterinnen und Schulleiter der öffentlichen Schulen.. >> mehr |
| 06.01.2012, HAZ | Verträge mit Honorarkräften wieder möglich |
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Althusmann hebt Moratorium auf. Von Saskia Döhner. |
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Hannover. Ganztagsschulen dürfen wieder Honorarverträge
mit freien Mitarbeitern schließen. Das hat Kultusminister Bernd
Althusmann gestern mitgeteilt. |
| >> Themenseite Ganztag |
| 28.11.2011 | Pädagogische Mitarbeiter an Ganztagsschulen: Land muss nachzahlen. |
| 29.09.2011, Panorama | Illegale Beschäftigung an Schulen, pdf, 38 kb |
| In der Auseinanderung um die Verantwortung für möglicherweise über 10.000 an niedersächsischen Schulen illegal Beschäftigte widerspricht die Deutsche Rentenversicherung dem niedersächsischen Kultusministerium >> mehr | |
| 28.10.2011, HAZ | Prüfer: Land muss Mio nachzahlen, pdf, 18 kb |
| Ein Pädagoge, der an einem Oldenburger Gymnasium als Musiklehrer arbeitet und zugleich als freier Mitarbeiter an derselben Schule Kindern das Klavier- oder Flötenspielen beibringt, 14 Selbständige, die an einem Peiner Gymnasium Förderunterricht geben, obwohl dies eindeutig Lehreraufgabe ist - die Verträge, die Ganztagsschulen mit vermeintlichen Honorarkräften abschließen, sind vielfältig und oft rechtlich fehlerhaft. Denn die freien Mitarbeiter sind gar nicht frei, sondern müssen tun, was der Schulleiter ihnen vorschreibt. Somit stehen sie in einem Arbeitsverhältnis zur Schule, und für ihre Beschäftigung fallen Sozialversicherungs- und Steuerbeträge an. Dem Land könnten Nachzahlungen in Höhe von 2,3 Millionen Euro drohen. Zu diesem Ergebnis kommt der Landesrechnungshof in einem Bericht, den die SPD initiiert hatte und der am Mittwochabend im Haushaltsausschuß des Landtages vorgestellt wurde. >> mehr | |
| 27.10.2011, CDU | Hilbers: Prüfung des Landesrechnungshofes zu Verträgen mit Ganztagsschulkräften bringt keine neuen Erkenntnisse, pdf, 65 kb |
| Die aus den Prüfungen der Deutschen Rentenversicherung eventuell folgenden Nachzahlungen seien aus dem Personalkostenbudget des Kultushaushaltes zu bewältigen, so der Finanzpolitiker. ... "Entscheidend ist aber, dass für die Eöltern und für die Schüler in Niedersachsen Verlässlichkeit hergestellt ist. Die Ganztagsschulen sind über den Haushalt abgesichert". >> mehr |
| 15.08.2011, NP | Justiz prüft 24.000 Verträge von Ganztagsschulen |
| Laut GEW müssen bis zu 24.000 Honorarverträge von Ganztagsschulen von der Staatsanwaltschaft überprüft werden. Sollten sie gegen das Gesetz verstoßen, würden millionenschwere Nachzahlungen fällig. Die SPD fordert eine Sonderprüfung, das Kultusministerium bleibt gelassen. |
| Ende Januar hatte die Staatsanwaltschaft Akten des Kultusministeriums eingezogen, um zu klären, ob Schulen für einige Mitarbeiter sozial- und rentenversicherungspflichtig gewesen wären. Sollte sich der Vorwurf bestätigen, würden Nachzahlungen in Millionenhöhe fällig. Die Ermittlungen werden sicherlich noch weit ins nächste Jahr hineinreichen, betonte Knothe..... |
| >> http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Justiz-prueft-24.000-Vertraege-von-Ganztagsschulen |
| 14.07.2011 |
Staatsanwaltschaft / Gerichtsentscheide zu Honorarverträgen für Ganztagskräfte an Hannovers Schulen |
| 14.07.2011, HAZ | >> Staatsanwaltschaft ermittelt in bis zu 10000 Fällen |
| 14.07.2011, PM | >> Grüne: Halbwahrheiten oder Vernebelungsstrategie von Minister Althusmann? - Kultusministerium im Visier der Staatsanwaltschaft. PRESSEMITTEILUNG von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Niedersächsischen Landtag NR. 250 Datum: 14. Juli 2011 |
| 14.07.2011, HAZ | >> Arbeitsverträge: Mehr Sicherheit für Ganztagskräfte an Grundschulen in Hannover. Die Stadt Hannover muss zwei Mitarbeiterinnen an Ganztagsschulen nun fest anstellen. Vor dem Arbeitsgericht haben sie eine Festanstellung eingeklagt. Die Stadt hat nun das gleiche Problem wie das Land Niedersachsen. |
| 14.07.2011, HAZ | Staatsanwaltschaft ermittelt in bis zu 10000 Fällen |
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Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt in 8000 bis 10000 Fällen gegen das Land wegen des Verdachts auf Beschäftigung Scheinselbstständiger. Es geht dabei um Honorarkräfte an Ganztagsschulen, die offenbar über längere Zeiträume und weisungsgebunden beschäftigt waren, ohne dass vom Arbeitgeber Steuern und Sozialabgaben abgeführt wurden. Das Arbeitsgericht Hannover hat bereits mehreren Klägern, die auf diese Weise als Selbstständige an Schulen tätig waren, einen unbefristeten Arbeitsvertrag zugesprochen. Die Staatsanwaltschaft interessiert sich speziell für die nicht gezahlten Steuern und Sozialabgaben. Falls das zutrifft, liegt der Straftatbestand des Vorenthaltens von Arbeitsentgelt vor. Die Betroffenen müssen nachversichert werden. Dazu müssen ihre Beschäftigungszeiten genau ermittelt werden, sagt Oberstaatsanwalt Manfred Knothe. In der Angelegenheit sind Hauptzollamt, Polizei und Rentenversicherung von Bund und Land seit Jahresanfang für die Staatsanwaltschaft tätig. Knothe rechnet damit, dass sich die Nachforschungen noch etliche Monate hinziehen werden. Bisher ist noch nicht geklärt, gegen welche Person sich eine eventuelle Anklage richten könnte. Bisher wird gegen Verantwortliche im Kultusministerium ermittelt. Die Gewerkschaften sehen es kritisch, dass die Betroffenen sich nun einzeln in reguläre Arbeitsverträge einklagen müssen. Das Land als Arbeitgeber müsste für eine kollektive arbeitsrechtliche Lösung sorgen, sagt Nils Johannsen, Sekretär der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Nach Kenntnis der GEW treten auch Sozialunternehmen, Bildungs- und Elternvereine als Vertragsgeber für Honorarkräfte an Schulen auf. Auch auf sie könnten Klagen auf Festanstellung zukommen. bil |
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| 14.07.2011, PM |
Grüne: Halbwahrheiten oder Vernebelungsstrategie von Minister Althusmann? - Kultusministerium im Visier der Staatsanwaltschaft |
| PRESSEMITTEILUNG von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Niedersächsischen Landtag NR. 250 Datum: 14. Juli 2011 |
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Die Landtagsgrünen haben die heute nach Presseberichten von der Staatsanwaltschaft eingeräumten Ermittlungen gegen verantwortliche Personen im Kultusministerium im Zusammenhang mit rechtswidrigen Beschäftigungsverhältnissen an Ganztagsschulen in 8.000 - 10.000 Fällen mit Interesse zur Kenntnis genommen. "Bisher hat Kultusminister Althusmann stets den Eindruck erweckt, es werde gegen Unbekannt ermittelt. Der Frage nach der Verantwortlichkeit für möglicherweise strafbare Handlungen ist er damit bisher gezielt ausgewichen, obwohl - wie wir jetzt erfahren - von Anfang an gegen verantwortliche Personen aus seinem Hause ermittelt wird", sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter heute in Hannover. So habe Althusmann nach der staatsanwaltlichen Durchsuchung im Januar 2011 verlauten lassen: "Die Ermittlungsbehörden haben das Kultusministerium gebeten, wegen laufender staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen gegen Unbekannt im Zusammenhang mit der Vertragspraxis an Ganztagsschulen Akten zur Verfügung zu stellen." Die Grünen Politikerin will nach der parlamentarischen Sommerpause eine Ausschussunterrichtung beantragen. Dort soll der Minister Gelegenheit zur Klärung erhalten. |
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| 14.07.2011, HAZ | Arbeitsverträge: Mehr Sicherheit für Ganztagskräfte an Schulen in Hannover |
| Die Stadt Hannover muss zwei Mitarbeiterinnen an Ganztagsschulen nun fest anstellen. Vor dem Arbeitsgericht haben sie eine Festanstellung eingeklagt. Die Stadt hat nun das gleiche Problem wie das Land Niedersachsen. |
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Von Bärbel Hilbig Hannover. Als Elvira Leder vor sieben Jahren zum ersten Mal stundenweise an einer Grundschule arbeiten wollte, riet ihr die Beraterin bei der Arbeitsagentur dringend ab. Sie hielt es für eine Sackgasse, erinnert sich Leder. Doch die Diplom-Kulturpädagogin hoffte damals, einen Fuß in die Tür zu bekommen, so wie etliche Akademiker, die aus dem einen oder anderen Grund in der Arbeitslosigkeit gelandet waren. Die Dame vom Amt hatte in gewisser Weise recht. Elvira Leder jongliert bis heute mit verschiedenen kleinen Tätigkeiten mit jeweils sehr geringer Stundenzahl und bezieht zusätzlich Geld vom Jobcenter. Als Selbstständige leitet sie in der Grundschule In der Steinbreite eine Arbeitsgemeinschaft und gibt Hausaufgabenhilfe. Damit kommt sie auf sechs Stunden pro Woche. Mit zwei Kolleginnen in ähnlicher Lage ist Leder jetzt vor das Arbeitsgericht Hannover gezogen. Alle drei hofften auf einen festen Arbeitsvertrag inklusive Sozialversicherung mit dem Land. Doch Richterin Birgitta Stindt sieht in diesem Fall die Stadt Hannover in der Pflicht. Die Grundschule, in der die drei Klägerinnen arbeiten, verfolgt das städtische Modell Schule im Stadtteil. Es gibt Mittagessen und Nachmittagsangebote für die Kinder, ganz ähnlich wie in einer offenen, nicht teilnahmeverpflichtenden Ganztagsschule des Landes. Die Stadt zahlt Angebote an Schulen, die noch keine Ganztagsschulen sind. Im Grunde fördert sie etwas, das Landesaufgabe ist, sagt Elvira Leders Anwalt Karl Otte. Die Verträge der Honorarkräfte tragen das Logo der Schule, einer Landeseinrichtung. Die Hausaufgabenhilfe ist pädagogisch mit der Schule verzahnt, argumentiert Otte. Justiziarin der Stadt versucht Aufgabe der Betreuer herunterzureden Für Richterin Birgitta Stindt zählt jedoch, dass die Stadt zahlt. Das Modell ist keine Ganztagsschule im eigentlichen Sinne. Es handelt sich um eine rein freiwillige Betreuung. Die Stadt soll nun zwei der Klägerinnen feste Arbeitsverträge mit geringer Stundenzahl anbieten, weil sie länger als zwei Jahre in der Grundschule tätig sind. Für Elvira Leder ändert sich allerdings nichts. Mit Beginn des dritten Arbeitsjahres trat ein Verein als Träger für die Honorarkräfte auf. Die beiden Mitklägerinnen verweigerten die Vertragsunterzeichnung und bekamen bisher kein Geld für ihre Arbeit. Elvira Leder unterschrieb und ärgert sich heute. Aber ich lebe davon. Die Stadt hat sich nun ein ähnliches Problem wie das Land eingehandelt. Beide propagieren die Ganztagsschule, die Eltern die Berufstätigkeit und Kindern besseres Lernen ermöglichen soll. Die Budgets sind jedoch so gering angesetzt, dass bisher überwiegend freie Mitarbeiter angeheuert wurden. Der ehemalige Leiter der Grundschule, Uwe Horstmann, sieht die Bemühungen der Stadt durchaus positiv. Aber Verträge und Finanzausstattung hätten sorgfältiger überlegt werden müssen. Elvira Leder wird wohl weiter klagen. Und sie ärgert sich, dass eine Justiziarin der Stadt im Prozess ihre Hausaufgabenhilfe als reine Aufsicht herunterzureden versuchte. Die Kinder brauchen wirklich Hilfe. Und das ist nicht einfach. |
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| 09.07.2011, HAZ online | Hannovers Grüne fordern Geld für Ganztagsschule |
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Die Grünen im Stadtrat fordern vom Land, das Geld für Ganztagsschulen unverzüglich aufzustocken. Hintergrund ist die Sorge von Schulleitern, ihre Ganztagsangebote nicht aufrechterhalten zu können. Einige Honorarkräfte konnten vor Gericht Arbeitsverträge erwirken..... |
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Hannover. Damit kommen deutlich höhere Kosten auf die Schulen zu, weil sie nun auch Sozialversicherungsbeiträge aus ihrem nicht erhöhten Etat zahlen sollen. Das Land entziehe sich seiner bildungspolitischen Verantwortung, kritisiert Regine Kramarek, schulpolitische Sprecherin der Grünen. Es kann nicht sein, dass die Landesregierung die Finanzierungsverantwortung für die Anstellungsverhältnisse der pädagogischen Mitarbeiter an die Kommunen und Schulen abschiebt. Wer Ganztagsschulen genehmigt, muss sie auch angemessen finanzieren. Kramarek verweist darauf, dass die Stadt bereits jetzt einen Großteil der Kosten für qualifizierte Nachmittagsangebote an Ganztagsgrundschulen schultere. Die Qualität der Betreuung müsse dabei erhalten bleiben, auch wenn es zusätzliche Kosten bedeute. |
| >> http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Hannovers-Gruene-fordern-Geld-fuer-Ganztagsschule |
| 06.07.2011, HAZ | Schulleiter besorgt um Ganztagsangebote |
| Angestellte Mitarbeiter kosten mehr - doch Budget des Landes stagniert / von Bärbel Hilbig |
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An etlichen Ganztagsschulen grassiert die Sorge, bald finanziell in Bedrängnis zu geraten. Mehrere freiberufliche Honorarkräfte, die nachmittags Kurse leiten oder Kinder beaufsichtigen, haben vor Gericht eine Festanstellung und damit Einzahlungen in die Sozialkassen erstritten. "Wir müssen aber mit dem gleichen Budget auskommen und werden im neuen Schuljahr wahrscheinlich weniger Mitarbeiter beschäftigen können", sagt Tanja Hanebuth, stellvertretende Leiterin der Rosa-Parks-Schule. Das würde Einschnitte im Angebot bedeuten. "wenn die Stadt das Geld des Landes für den Ganztagsbetrieb nicht aufstocken würde, wären wir längs pleite", sagt Hans-Jürgen Meyer von der Grundschule Alemannstraße. Ohne Zweifel seien feste Verträge für die pädagogischen Mitarbeiter angebracht. "Aber ich sitze jetzt richtig schön alleine da. Es wird erwartet, dass wir Defizite im Ganztagsbudget aus dem Schuletat für Fortbildung und Landheimfahrten bezahlen." Als weitere Möglichkeit habe die Landesschulbehörde nahegelegt, nur an vier statt an fünf Tagen Nachmittagsangebote für die Grundschüler zu machen. Doch für die Ganztagsgrundschulen in Hannover trägt die Stadt den Löwenanteil der Kosten- zum Konzept gehören Nachmittagsangebote an fünf Tagen. Nach Auskunft des Kultusministeriums haben über 40 Schulen angemeldet, dass sie mehr Geld brauchen. "Meines Erachtens sind das Einzelfälle. Die Schulleiter überlegen in enger Abstimmung mit der Landesbehörde, wie sie weiter vorgehen", sagt Ministeriumssprecher Roman Hasse. Die Landesschulbehörde prüft alle Verträge, die die Schulen für August abschließen wollen - man will zukünftige Klagen vermeiden. "Es ist ein Flickenteppich, weil Land, Förderverein, Kooperationspartner und Stadt Mitarbeiter bezahlen", sagt Frank Post von der Grundschule Fuhsestraße. Ein besonderes Problem besteht an der Integrierten Gesamtschule Stöcken. Auch dort hat ein Mitarbeiter eine Festanstellung erreicht und kostet die Schule damit mehr. Noch gravierender ist aus Sicht von Schulleiter Rolf Doele jedoch, dass er ab August drei Jahrgänge im Gnztag hat, das Budget aber auf dem Niveau für einen Jahrgang stagnier.t |
| >> Themenseite Ganztag |
| 28.04.2011, HAZ | Honorarkraft bekommt recht |
| >> Honorarkraft bekommt recht, pdf, 18kb Im Streit um die zweifelhaften Honorarverträge an Ganztagsschulen hat ein weiterer freier Mitarbeiter gestern rückwirkend seine unbefristete Festanstellung ereicht. Frank Böttcher bekam seit Herbst 2004 für seine angeblich freiberufliche Tätigkeit an einer Hauptschule jeweils nur Halbjahresverträge. Die beklagte Landesschulbehörder stimmte vor dem Arbetisgericht Hannover einem Vergleich zu. Anerkannt hat das Land jetzt ein unbefristetes Arbeitsverhältnis seit September 2006, weil seitdem die Verträge lückenlos aufeinander folgten. Vorher gab es jeweils einmonatige Unterbrechungen in den Sommerferien. Völlig offen bleibt jedoch, wie die Tätigkeiten der bisher freien Mitarbeiter definiert und damit bezahlt werden. Doch davon dürfte die Zukunft der Ganztagsschulen abhängen. .... Böttchers bisherige Arbeitszeit betrug sechs Stunden für technische Dienstleistung, außerdem 14 Unterrichtsstunden, die an der Hauptschule zeitlich einer halben Lehrerstelle entsprechen ... |
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| Nds. Kultusministerium: Eckpunkte einer Schulstruktur, pdf, 189 kb | Frauke Heiligenstadt: Bewertung des Gesetzentwurfs zur Einführung der "Oberschule" von CDU/FPD, pdf, 206 kb |
| 17.02.2011, Stadtanzeiger West |
GS Am Lindener Markt: Das lange Warten auf eine Genehmigung, pdf, 17 kb |
| 27.01.2011 | Regionselternrat: Änderung des Nds. Schulgesetzes hier: Einführung der Oberschule |
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An den Landeselternrat, Berliner Allee 19, 30175 Hannover Sehr geehrte Damen und Herren, der Regionselternrat Hannover hat in seiner Sitzung am 25.01.2011 ausführlich über die Einführung der Oberschule diskutiert. Es bestand Einigkeit, dass die neue Oberschule sehr stark an das Modell der kooperativen Gesamtschule angelehnt ist. Aufgrund der Ähnlichkeit beider Modelle stellt sich die Frage, ob tatsächlich eine weitere Schulform notwendig ist oder ob die Verbesserung der Bildungsqualität nicht auch im bestehenden System erreicht werden kann. Ein wesentlicher Kritikpunkt ist die Ungleichbehandlung der verschiedenen Schulformen. Während die Oberschule einen Anspruch auf eine halbe Stelle für eine sozialpädagogische Fachkraft hat, gibt es diesen Anspruch für andere Schulformen nicht. Die Einführung eines Ganztagsangebots wird für bestehende Schulformen nur in der Form einer offenen Ganztagsschule genehmigt. Dagegen kann die Oberschule als teilweise gebundene Ganztagsschule geführt werden, was zu einer besseren Ausstattung mit Lehrkräften und Sachmitteln führt. Völlig unverständlich ist für den Regionselternrat Hannover, dass die Oberschule 2-zügig (ohne gymnasiale Oberstufe) bzw. 3-zügig (mit gymnasialer Oberstufe) geführt werden kann, die Gründung einer IGS aber davon abhängt, dass eine 5-Zügigkeit gewährleistet ist. Als Argument wurde vom Kultusministerium bisher immer angeführt, dass nur bei einer 5-Zügigkeit ein entsprechendes Angebot gewährleistet sei. Warum dieses Argument für die Oberschule nicht gelten soll, ist nicht nachvollziehbar. Mit freundlichen Grüßen Ute Schaumann - Vorsitzende des Regionselternrats |
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Vorstand des Regionselternrats - Ute Schaumann (Vorsitzende), Sabine Weber, Jürgen Kaul, Jochen Pauling, Andreas Schriegel |
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| 16.02.2011. SPD | Die gute Schule von morgen - Für einen "Masterplan Qualitätsoffensive Ganztagsschule" |
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Der Nationale Bildungsbericht 2010, den der Bundestag in dieser Woche berät, belegt: Mit dem Ganztagsschulprogramm hat die SPD-geführte Bundesregierung ab 2003 ei-nen Ausbauschub bei den Ganztagsschulangeboten angestoßen. Die Zahl der Ganz-tagsschulen hat sich seither verdoppelt. Trotzdem liegt Deutschland beim Ganztagsschulangebot im internationalen Vergleich immer noch zurück. Deshalb ist die Zeit reif für einen neuen "Masterplan Qualitätsoffensive Ganztagsschule". Im Arbeitsprogramm "Deutschland 2020" hat die SPD ihr Ziel klar formuliert: Bis 2020 soll jedes Kind und jeder Jugendliche die Möglichkeit haben, eine gute Ganztagsschule zu besuchen.. |
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| 12.02.2011 |
Gesamtschule hat Potenzial zur Integration |
| 12.02.2011, HAZ | |
| Integrierte Gesamtschulen (IGS) tragen deutlich besser zur Chancengleichheit im Bildungssystem bei als Schulen des dreigliedrigen Systems. Zu diesem Resultat kommt der zweite Bericht zum Integrationsmonitoring, den die Stadt den Mitgliedern des Integrationsrates vorgelegt hat. "Der Bericht zeigt, dass sich an Integrierten Gesamtschulen der Anteil deutscher und nicht deutscher Schüler in der Sekundarstufe I nicht wesentlich unterscheidet, wohingegen an Gymnasien der Unterschied besonders groß ist", kommentierte Alptekin Kirci, migrationspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, das integrative Potenzial der IGS. .... | |
| 12.02.2011, HAZ | Doch mehr Chancen für Gesamtschule, pdf, 18 kb |
| 12.02.2011, HAZ | Schulstreik gegen einen Lehrer, pdf, 19 kb |
| 10.02.2011 | Landtagsjuristen kritisieren Oberschule |
| 10.02.2011, HAZ | >> Landtagsjuristen kritisieren Oberschule, pdf, 17 kb Die Juristen des niedersächsischen Landtags haben verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Pläne zur neuen Oberschule. Mit der Benachteiligung von Gesamtschulen gegenüber Oberschulen verstoße der Schulgesetzentwurf, den die Regierungsfraktionen von CDU und FDP ausgearbeitet haben, möglicherweise gegen den in der Verfassung verbrieften Gleichbehandlungsgrundsatz. Dies geht aus einer Stellungnahme des Gesetzgebungs- und Beratungsdienstes des Landtags hervor, die dieser Zeitung vorliegt. Wörtlich heißt es in dem Schreiben, es "stellt sich die Frage, inwieweit eine unterschiedliche Behandlung von Gesamtschulen und Oberschulen im Hinblick auf Artikel 3 im Grundgesetz gerechtfertigt werden kann. Die organisatorischen Regelungen für die zulässigen Schulformen müssen in sich widerspruchsfrei sein." Die Landtagsjuristen beziehen sich dabei auf die unterschiedlichen Gründungsvoraussetzungen für Integrierte Gesamtschulen und Oberschulen. Sie rügen, dass Oberschulen im Gesetzentwurf als ersetzende Schulformen geführt werden, also an die Stelle von Haupt- und Realschulen treten können, während Gesamtschulen lediglich den Status von ergänzenden Schulen haben. Gesamtschulen können in den Landkreisen nur parallel zu Gymnasien, Haupt- und Realschulen errichtet werden, sie dürfen diese aber nicht ersetzen: Ein gymnasiales Angebot ist zwingender Bestandteil von IGS, während Oberschulen Gymnasialklassen führen können, aber nicht müssen. >> "Landtagsjuristen kritisieren Oberschule, pdf, 17 kb.. |
| 07.02. - 09.02.2011 | Inklusion braucht rechtliche und gestaltbare Grundlagen |
| 18.-20.03.2011, Tagung | |
| 09.02.2011, VBE, PM | >> Inklusion braucht Grundlagen, pdf, 66 kb "Eine barrierefreie Lebensführung von Anfang an sei die Bringschuld der gesamten Gesellschaft", stellte Professor Clemens Hillenbrand seinem Vortrag "Wege zu einer inklusiven Schule" voran. Das dies eine große Herausforderung für die Pädagogen aller Erziehungs- und Bildungsstufen sei, daran ließ er keinen Zweifel. Er forderte u.a. eine umfangreiche Fortbildung aller Beteiligten, multiprofessionelle Teams in allen Schulstufen, eine dem inklusiven Unterricht angemessene Qualität und die Weiterentwicklung von Spezialschulen. >> www.grundschultag.de >>www.vbe-nds.de |
| 05.02.2011, SPD | >> SPD: Das Niedersachsenpapier, pdf, 81 kb |
| 08.02.2011, NP | Gewerkschaft will "Billig"-Ganztagsschule stoppen |
| Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat angesichts des Ärgers mit umstrittenen Honorarverträgen ein neues Konzept für Ganztagsschulen gefordert..,,,,.. |
| >> http://www.neuepresse.de/Hannover/Uebersicht/Gewerkschaft-will-Billig-Ganztagsschule-stoppen |
| 03.02.2011, HAZ | Stadt Hannover prüft Gründung neuer Gesamtschulen |
| Die Stadt Hannover prüft die Gründung neuer Gesamtschulen. Oberbürgermeister Stephan Weil kritisiert die vom Land geplante neue Oberschule als Konkurrenz zu bewährten Schulformen. Die Stadt trifft Vorbereitungen dafür, weitere Integrierte Gesamtschulen zu gründen. Oberbürgermeister Stephan Weil kündigte am Mittwoch an, dass Eltern von Grundschülern dieses Jahr wieder befragt werden sollen, welche Schulform sie bevorzugen. Wenn unsere Vermutung richtig ist, gibt es Bedarf an zwei weiteren vierzügigen Gesamtschulen. Trifft das zu, werden wir uns bemühen, sie bereitzustellen. ... |
| Der Regionselternrat, die Vertretung der Eltern von Schulkindern, sieht die Oberschule ähnlich kritisch wie Weil. Die Eltern bemängeln die geplante Ungleichbehandlung mit anderen Schulformen. Es sei völlig unverständlich, dass die Oberschule mit zwei Klassen pro Jahrgang, oder drei Klassen bei gymnasialer Oberstufe, geführt werden könne, für die IGS-Gründung aber eine Fünfzügigkeit gewährleistet werden müsse. Außerdem könnten bestehende Schulen nur beantragen, offene Ganztagsschule mit geringem Personalbudget zu werden im Gegensatz zur Oberschule. ... |
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2008 hat die Stadt zum ersten Mal alle Eltern von Grundschülern nach ihren Wünschen befragt. 44 Prozent der Eltern wünschten sich eine Integrierte Gesamtschule für ihr Kind, rund 54 Prozent ein Gymnasium. Da damals deutlich zu wenig Plätze an Gesamtschulen bereitstanden, gründete die Stadt in der Folge die IGS Stöcken, Büssingweg und Badenstedt. Bei den Anmeldungen für die fünften Klassen zeichnete sich 2010 aber wieder ein Mangel an IGS-Plätzen ab. |
| >> http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Stadt-Hannover-prueft-Gruendung-neuer-Gesamtschulen |
| 28.01.2011, HAZ | Nachbesserungsbedarf: Gedämpftes Echo auf neue Oberschule |
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Ein neues Schulkonzept sorgt in Niedersachsen für Diskussionen: Haupt- und Realschulen sollen zu Oberschulen zusammengelegt werden können viele Verbände sehen da noch Nachbesserungsbedarf. ....Besonders scharf fiel die Kritik des Landeselternrates aus. Der Gesetzesentwurf sei überflüssig, unausgegoren und nicht zustimmungsfähig, sagte der Vorsitzende Pascal Zimmer. Er sieht in der Oberschule eine Ungleichbehandlung von Schulformen. Zimmer monierte, dass die neue Oberschule mit gymnasialem Zweig auch schon mit drei Parallelklassen geführt werden darf, während Integrierte Gesamtschulen mindestens fünf parallele Klassen pro Jahrgang vorweisen müssen. |
| >> http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Gedaempftes-Echo-auf-neue-Oberschule |
| 28.01.2011, GEW | GEW: Wahlkampf-Bluff statt Schulreform |
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"Die Koalition muss sich entscheiden: Will sie mit dem Türschild
Oberschule einen Wahlkampf-Bluff organisieren oder eine ernsthafte Schulreform,
die den Erwartungen der Eltern und Schulträger gerecht wird?",
urteilte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft,
Eberhard Brandt, im Rahmen der Anhörung des neuen Schulgesetzes im
Kultusausschuss am 28. Januar 2011. |
| >> texte/2011-01-28_gew_wahlkampf-bluff.pdf, 32 kb |
| 28.01.2011, GEW | Stellungnahme der GEW zum Entwurf "Gesetz zur Neuordnung der Schulstruktur in Niedersachsen" |
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GEW, Stellungnahme der GEW zum Entwurf "Gesetz zur Neuordnung der Schulstruktur in Niedersachsen" (Drs.16/3155) sowie zu den Entschließungsanträgen der Fraktionen SPD, DIE LINKE und die Grünen (Drsn. 16/2278, 16/2766, 16/2978), Anhörung am 27. und 28.01.2011 Der Schülerrückgang sowie das Anwahlverhalten der Eltern
haben zur Folge, dass Standorte des gegliederten Schulwesens insbesondere
in den ländlichen Regionen nicht zu halten sind. Immer mehr Haupt-
und Realschulen unterschreiten die zulässige Zügigkeit. Die GEW schlägt vor, in folgenden Bereichen Änderungen im
Gesetzentwurf vorzunehmen. |
| >> texte/2011-01-27_gew_schulstruktur_stellungnahme.pdf |
| 28.01.2011 | Stellungnahmen zur Änderung des NSchG zur Oberschule |
| LER, 27.01.2011 >> Stellungnahme des Landeselternrates Niedersachsen (LER) als pdf, 56 kb | |
| LER, 27.01.2011 >> Pressemitteilung des Landeselternrates Niedersachsen (LER) als pdf, 18 kb | |
| SPD, 27.01.2011 >> Pressemitteilung der SPD als pdf, 20 kb | |
| Grüne, 27.01.2011 >> Pressemitteilung der Grünen als pdf, 37 kb | |
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VNL der nds. Lehrkräfte, 30.03.2010 >> Stellungnahme des Verbandes der nieders. Lehrkräfte als pdf, 27 kb |
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| >> mehr Informationen zur Oberschule in Niedersachsen |
| 28.01.2011 | Staatsanwalt ermittelt zu Honorarverträgen in Ganztagsschulen |
| SPD, 27.01.2011 >> Pressemitteilung der SPD - "Staatsanwalt im Kultusministerium: Minister hat Brisanz unterschätzt" als pdf, 17 kb | |
| SPD-Bundestagsfraktion, 26.01.2011 >> Kompaktinfo - Die Schule von Morgen | |
| MK Nds., 27.01.2011 >> Pressemitteilung des Kultusministeriums (MK) zu Verträgen mit außerschulischen Fachkräften als pdf, als pdf, 39 kb | |
| >> mehr Informationen zur Ganztagsschule |
| 22.01.2011. HAZ | IGS-Schüler schaffen höhere Abschlüsse |
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Hannover. Zahlreiche Gesamtschüler erreichen bessere Schulabschlüsse, als ihnen nach der Grundschule prognostiziert worden war. Wie aus einer Erhebung das Gesamtschulverbandes Niedersachsen hervorgeht, haben zum Ende des vergangenen Schuljahres besonders viele IGS-Schüler die Voraussetzung für das Abitur erfüllt, denen man vom Besuch eines Gymnasiums nach der Grundschule abgeraten hatte. ... |
| >> 2011-01-22_haz_igs-schüler-höhere-abschlüsse.pdf, 18 kb |
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| 20.01.2011. HAZ | Mitarbeiter wartet auf Anstellung |
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Das Land hat dem pädagogischen Mitarbeiter einer Schule, der im November erfolgreich auf seine Anstellung geklagt hat, bisher keine Stelle angeboten. Der Anwalt des Betroffenen befürchtet eine Verzögerungstaktik. "Das Land scheint sich nicht zuständig zu fühlen und dem Schulleiter die Verantwortung zuschieben zu wollen", sagt Oliver Bandosch von der Rechtsabteilung der Gewerkschaft ver.di. Er vertritt den 35-jährigen Kläger, der offiziell als selbständige Honorarkraft im Ganztagsbetrieb der Goetheschule eingesetzt war. Das Arbeitsgericht befand jedoch, dass die Arbeit eindeutig weisungsabhängig war und deslab ein reguläres Arbeitsverhältnis besteht. .... |
| >> 2011-01-20_haz_honorarkraft.pdf, 17 kb |
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| 19.01.2011. HAZ, Nds. MK, LER | Kritik am neuen Niedersächsischen Schulgesetz |
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Hannover: In einem offenen Brief an alle Landtagsabgeordneten hat der Landeselternrat Niedersachsen erneut die Pläne zur Einführung der Oberschule kritisiert. Viele Eltern bedauern es, dass mit dem vorliegenden Gesetzesentwurf jetzt die Chance auf einen dauerhaften Schulfrieden für Niedersachsen verpasst wird, heißt es in dem Schreiben. Der Landeselternrat spricht von einer Ungleichbehandlung der Schulformen, weil die Hürden zur Gründung von Gesamtschulen nicht gesenkt würden. In der kommenden Woche sollen Schulträger, Eltern- und Lehrerverbände angehört werden, bevor das Schulgesetz anschließend im Parlament beraten wird. |
| >> Offener Brief des Landeselternrates Niedersachsen als pdf, 46 kb |
| >> Nds. Kultusmin. (MK): Infobrief zur Oberschule als pdf, 30 kb | >> Nds. MK: Hinweise an die Schulträger zur Errichtung von Oberschulen als pdf, 88 kb |
| >> HAZ, 19.01.2011. "Kritik am neuen NSchg" als pdf 14 kb | >> Thema Oberschule auf dieser Homepage |
| PM, 21.10.2009 | Verwaltung legt Beschlussdrucksache zum Ausbau von Ganztagsgrundschulen vor |
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Verwaltung legt Beschlussdrucksache zum Ausbau von Ganztagsgrundschulen vor |
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Die Zahl der Ganztagsgrundschulen in Hannover soll bis zum Schuljahr 2012/2013 von jetzt fünf auf dann 21 Schulen erhöht werden. Für den Ausbau von Ganztagsgrundschulen sollen aus dem Sanierungsprogramm 2010 bis 2012 bis zu 6,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Inklusive der bereits aus dem Sanierungsprogramm zur Verfügung ge-stellten 6 Millionen Euro und den im Kon-junkturprogramm für Ganztagsschulen veran-schlagten 5,3 Millionen Euro fließen damit 17,6 Millionen Euro in den Ausbau von Ganz-tagsschulen insgesamt. Die mit außerschulischen Partnern zu entwickelnden Nachmittagsangebote sollen aus städtischen Mitteln in Höhe von bis zu 70.000 Euro jährlich pro Grundschule finanziert werden, das entspricht Kosten von rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr. Damit ergänzt die Landeshauptstadt die Grundausstattung, die das Land Niedersachsen für offene Ganztagsschulen zur Verfügung stellt. Eine entsprechende Beschlussdrucksache mit einem "Rahmenkonzept zum Ausbau von Ganztagsgrundschulen" hat die Verwaltung jetzt den Ratsgremien vorgelegt. "Die Ganztagsschule ist der Schlüssel für bessere Bildung, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bessere Integration", so Oberbürgermeister Stephan Weil zum Vor-schlag der Verwaltung. Zurzeit stellt sich die Versorgung mit Ganztagsschulen in Hannover wie folgt dar: Bei Hauptschulen, Haupt- und Realschulen, Gymnasien sowie Schulen mit besonderem pädagogischen Profil sind 50 Prozent Ganztagsschulen, bei den Realschulen liegt die Quote bei 27 Prozent und die Integrierten Gesamtschulen sind zu 100 Prozent Ganztagsschulen. Von den 56 Grundschulen in Hannover arbeiten lediglich fünf Schulen als Ganztagsschulen, das entspricht einem Anteil von nur neun Prozent. Das "Rahmenkonzept zum Ausbau von Ganztagsgrundschulen" sieht verlässliche Angebote für die gesamte Grundschulzeit als schulische Veranstaltung vor - bei Bedarf an fünf Tagen in der Woche in der Zeit von 7 bis 17 Uhr. Im Rahmen des schulischen Ganztagsangebotes wird den Kindern ein Mittagessen angeboten. Generell sind am Nachmittag qualifizierte Hausaufgabenhilfe sowie individuelle Fördermaßnahmen vorgesehen, dazu kommen Aktivitäten und Projekte aus den Bereichen Kultur, Sport, Spiel und Natur. Ferienfreizeiten können das Programm ergänzen. Um die Angebote umzusetzen, sollen die Ganz-tagsschulen vorrangig mit Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, der kulturellen Bildung und des Sports kooperieren. Die Schulen werden in ihrer Arbeit unterstützt durch die SchulbildungskoordinatorInnen des Fachbereiches Schule. Aus dem Budget werden Kräfte für die Organisation des Ganztagsan-gebotes sowie die Unterstützung der Schul-leitung und die sozialpädagogische Betreuung finanziert. Da die gesetzlichen Vorgaben zurzeit keine gebundenen Ganztagsschulen ermöglichen, werden die Grundschulen als offene Ganztagsschulen ausgebaut. Die Mitfinanzierung der Nachmittagsangebote ist für die Betreuung von rund 50 Kindern täglich an fünf Wochentagen ausgerichtet. Maximal stehen 70.000 Euro jährlich pro Schule zur Verfügung. Das wird als ausreichend angesehen, sofern das Land Niedersachsen den Schulen die entsprechenden Lehrerstunden/Budgets zur Verfügung stellt. "Die schulischen Nachmittagsangebote der Ganztagsgrundschulen sind grundsätzlich kostenlos. Die Ausdehnung des Schultags in den Nachmittag an möglichst fünf Tagen in der Woche mit einer Verlässlichkeit für Eltern von 7 bis 17 Uhr verbunden mit einer Ferienbetreuung ist ein wichtiger Baustein in ei-nem Gesamtkonzept von Bildung, Betreuung und Erziehung. Mit ihm können sowohl Chancenge-rechtigkeit und Integration als auch die so-zialen, fachlichen und methodischen Kompe-tenzen der Kinder individuell gefördert wer-den. Kostenpflichtig sind das Mittagessen und die Ferienangebote", so Kultur- und Schuldezernentin Marlis Drevermann zum Kon-zept. "Das Wahlrecht für Eltern eröffnet wirtschaftliche Perspektiven für die Stadt im Vergleich zur Inanspruchnahme einer kostenaufwändigen Hortbetreuung", unterstrich Weil. Mit der Vorlage der Beschlussdrucksache folgt die Verwaltung einem im
Rahmen der Haushaltsplanberatungen 2009 beschlossenen Ratsauftrag. Danach
sollen das bereits bestehende Konzept zur "Schule im Stadtteil"
und die Pläne für die "offene Ganztagsschule" zu einem
kommunalen Rahmenkonzept weiterentwickelt werden, um mittelfristig eine
verlässliche und bedarfsgerechte Betreuung (fünf Tage in der
Woche und Ferienbetreuung) von Grundschulkindern zu erreichen. |
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HAZ, 10.07.2007 |
Mehr Lehrer für Ganztagsschulen |
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HAZ, 10.07.2007 Mehr Lehrer für die Schulen Zusätzliche Lehrerstunden für Ganztagsschulen in der Region Hannover: Elf der insgesamt 51 Schulen der Region mit Ganztagsangeboten können sich von September an über zusätzliche Lehrerstunden freuen.... >> Ganztagsschulen |
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HAZ, 10.07.2007 Ganztagsschulen werden immer beliebter Kultusminister Busemann rückt mehr Geld heraus / Zahl der Angebote hat sich in den letzten Jahren verdreifacht.... >> Ganztagsschulen |
| HAZ, 10.07.07 | Mehr Lehrer für die Schulen |
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Neue Ganztagsangebote |
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Von Julia Pennigsdorf |
| HAZ, 10.07.07 | Ganztagsschulen werden immer beliebter |
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Kultusminister Busemann rückt mehr Geld heraus / Zahl der Angebote hat sich in den letzten Jahren verdreifacht |
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Von Michael B. Berger |
| HAZ, 03.07.07 | Eltern wollen Ganztagsschule |
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Umfrage in Linden-Süd ergibt eindeutiges Votum / Lehrer kritisieren schlechte Rahmenbedingungen |
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.Rund zwei Drittel der Eltern wünschen sich ein Ganztagsangebot für ihre Kinder Surrey |
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NP, 21.12.2006 |
Ganztagsschulen bekommen mehr Lehrerstunden |
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Eltern: Für große Sprünge reicht es nicht - Weihnachtsgeschenke von Bernd Busemann. Der Kultusminister verteilte gestern Lehrerstunden für Ganztagsschulen. |
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VON NORA LYSK UND HEIKO RANDERMANN |
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| Bilder: Kultusministerin Bernd Busemann, Schulleiterin Helga Kaienburg, Stadtelternratsvorsitzende Garnet Eichholz |
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NP, 21.12.2006 |
Info: Was ist eine Ganztagsschule ? |
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Als Ganztagsschule gilt nach dem niedersächsischen Schulgesetz,
wer an mindestens drei Tagen in der Woche ein Nachmittagsprogramm anbietet.
Die Teilnahme am Nachmittagsprogramm ist für die Jungen und Mädchen
freiwillig. |
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NP, 21.12.2006 |
Kritik von der Opposition |
| Die Landtagsopposition
kritisierte, Kultusminister Bernd Busemann verteile kleine Weihnachtsgeschenke,
habe aber immer noch kein pädagogisches Konzept für die Ganztagsschule:
So sinnvoll etwa auch handwerkliche Tätigkeiten von Schülern
sein mögen: Fahrrad-Flicken kann doch nicht Angebote zur individuellen
Förderung ersetzen, kritisierte SPD-Schulexpertin Ingrid Eckel. Schulexpertin Ingrid Korter (Grüne) nannte die Bewilligung der Lehrerstunden unzureichend: Busemann hat den Idealismus von Ganztagsschullehrkräften, Vereinen und Ehrenamtlichen ausgebeutet. Die jetzigen Zugeständnisse seien erfreulich, aber noch kein Anlass für ein Oh du fröhliche. ran |
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HAZ, 21.12.2006 |
Nachmittags kommen Lehrer zum Zug |
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Kurz vor Weihnachten hat das Kultus- ministerium den Schulen noch einen Wunsch erfüllt: Insgesamt zwölf Schulen in der Region bekamen Lehrerstunden für ihre Ganztags- angebote. |
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Von Bärbel Hilbig |
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| Zusatzstunden für
Ganztagsschulen ab Februar 2007: Albert-Schweitzer-Schule (Grundschule), Linden 20 Wochenstunden Tellkampfschule (Gymnasium), Südstadt 20 Wochenstunden KGS Sehnde (bisher 10,4) 45,0 Wochenstunden Marie-Curie-Schule/KGS Ronnenberg (bisher 21,6) 37,5 Wochenstunden Albert-Einstein-Schule/KGS Laatzen (bisher 24,1) 48,5 Wochenstunden Grundschule Pestalozzistraße, Laatzen 15,0 Wochenstunden Ab August 2007: Bismarckschule (Gymnasium), Südstadt 20,0 Wochenstunden Egestorffschule (Grundschule), Linden 15,0 Wochenstunden Goetheschule/ KGS Barsinghausen 45,0 Wochenstunden Sophie-Scholl-Schule/KGS Wennigsen 35,0 Wochenstunden Gerhart-Hauptmann-Schule (Hauptschule), Springe 10,0 Wochenstunden Hölty-Gymnasium Wunstorf 35,0 Wochenstunden |
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| Sportunterricht mit Lehrer Tim Holzapfel in der Albert-Schweitzer-Schule. Auch die Lindener Grundschule bekommt in Zukunft mehr Lehrerstunden am Nachmittag für ihr Ganztagsangebot. Archiv |
| HAZ,
23.03.2006 Hannover
geht fast leer aus Ganztagsprogramm bevorzugt Hauptschulen Die Stadt rechnet nicht mehr mit Geld aus dem Bundesprogramm für Ganztagsschulen. Das Investitionsprogramm „Zukunft, Bildung und Betreuung 2003 – 2007“ (IZBB) läuft zwar noch – doch nach Kenntnis der Stadtverwaltung ist das niedersächsische Budget bereits durch Anträge von Hauptschulen aus anderen Landesteilen ausgeschöpft. Niedersachsen hatte in seinen Förderrichtlinien festgelegt, dass Hauptschulen bevorzugt berücksichtigt werden. In Hannover haben für vergangenes und dieses Jahr jedoch fast nur noch Schulen anderer Schulformen Anträge auf die Baubeihilfe gestellt, mit der Mensen oder Räume für Nachmittagsangebote eingerichtet werden. Bereits 2005 lehnte das Land sechs der sieben städtischen Anträge ab. Nur die Hauptschule Isernhagener Straße wird voraussichtlich 360 000 Euro erhalten. Für 2006 bemühen sich noch Egestorffschule (Grundschule), Integrierte Gesamtschule (IGS) Roderbruch, IGS Mühlenberg, Glockseeschule, Schulzentrum Bemerode (Hauptschule/Realschule) und die Gymnasien Bismarckschule und Tellkampfschule um Geld für ihre Ganztagsbereiche. Nach Einschätzung der Stadt sind fast alle chancenlos. In den ersten beiden Jahren waren noch Gelder zum Beispiel an die IGS Linden oder die IGS Roderbruch geflossen. Die Verwaltung hat jetzt zusammengestellt, wie viel IZBB-Mittel bis Ende 2007 insgesamt nach Hannover fließen. Von den 394,6 Millionen Euro, die Niedersachsen aus dem Bundesprogramm zu verteilen hat, bekommt Hannover voraussichtlich 6,2 Millionen. In dem Verwaltungspapier wird ausgeführt, das seien 1,57 Prozent des niedersächsischen Budgets – während 4,79 Prozent der Schüler hier zur Schule gehen. „Unsere Förderrichtlinien waren von Anfang an klar. Hauptschulen haben Vorrang. Der regionale Proporz ist nicht entscheidend“, sagt ein Sprecher des Kultusministeriums. Als Hauptschulen wertet das Ministerium auch die Hauptschulzweige von Kooperativen Gesamtschulen (KGS). Integrierte Gesamtschulen wie in Hannover, in denen die Kinder einen Teil der Zeit gemeinsam unterrichtet werden, fallen nicht darunter. bil |
| NP, 22.01.2004 Ganztag / Ganztag in der Presse: Synopse zum Ganztagserlass Abzurufen
hier als doc .... Der Erlass "Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung"
wurde inzwischen vom Landeselternrat abgelehnt. Mehr im
Download-Bereich der Homepage und unter www.nibis.de.“ |
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Was bedeutet der neue Richtlinienerlass
für Ganztagsschulen ? (zum Ausdrucken als pdf laden
213 KB ... ) |
| Aussichten
für Ganztagsschulen in Niedersachsen (viel schöner zum Ausdrucken
als pdf laden 212 KB ... ) |
| Stellungnahme
der AG "Ganztagserlass" des AK Gesamtschulen im Stadtelternrat Hannover
zum Erlassentwurf: Die Arbeit in der öffentlichen Ganztagsschule - (zum Ausdrucken als pdf laden 85 KB
... ) |
| HAZ, 20.12.2005 Etikettenschwindel mit Ganztagsschulen? .... Kultusminister Bernd Busemann (CDU) hat Ganztagsschulen gefördert, die nach dem niedersächsischen Schulgesetz eigentlich gar keine Ganztagsschulen sind. Denn sie bieten nicht – wie vorgesehen – an vier, sondern nur an drei Tagen in der Woche Nachmittagsbetreuung an. ... Die Landtagsjuristen nennen die Genehmigungen von „Drei-Tages-Ganztagsschulen“ rechtswidrig. Nichtig seien sie allerdings nicht. Fehlerhafte Genehmigungen seien zwar anfechtbar, aber dennoch rechtlich wirksam. Probleme könne es hingegen mit dem Gleichheitsgrundsatz geben, wenn „ungleiche“ Schulen „gleich“ behandelt werden. ... |
| PM, 19.07.2005 Grüne: Landesregierung vergibt Bundesmittel nach Gutsherrenart Nach der drastischen Kürzung der Sanierungsmittel für Schulen geht Hannover auch bei der Verteilung der Ganztagsschulgelder fast leer aus. Für die Fraktion Bündnis 90 /Die Grünen ist nicht nachvollziehbar, nach welchen Kriterien die Landesregierung die Mittel für Ganztagsschulen vergibt. Das Kultusministerium hat von 13 Anträgen aus Hannover nur einen einzigen bewilligt. |
HAZ, 19.07.2005
SPD: Verteilung von Fördergeld
ist ungerechtHAZ, 19.07.2005 Ganztagsschule ohne Geld Linden: Die Egestorffschule erhält den Status einer Ganztagsschule. In Kooperation mit Vereinen gibt es bald an mehreren Nachmittagen in der Woche Freizeit- und Förderangebote für die Grundschüler. NP, 14.07.2005 Ganztagsschulen gehen leer aus 394 Millionen verteilt das Land Niedersachsen an Gesamtschulen – Geld vom Bund. Doch kaum ein Euro fließt nach Hannover. NP, 16.07.2005 LESERBRIEF in der NP - Schulmittel: Brutaler Umgang mit Hannover NP, 02.07.2005 Seltsamer Millionen-Segen fürs Emsland - Busemanns Heimat profitiert besonders vom Ganztagsschulprogramm. Stadt-Anzeiger WEST, 14.07.2005 Freizeitbereich wird immer attraktiver NP, 17.06.2005 Neuen Ganztagsschulen fehlen die Mittel Ministerium genehmigt Unterrichtsmodell an sieben Schulen – gibt aber keine finanzielle Hilfe HAZ, 16.06.2005 „Niedersachsen lässt Schulen im Regen stehen“ Im Gespräch Edelgard Bulmahn HAZ, 15.06.2005 130 Ganztagsschulen – und kein Cent vom Land Kultusminister Busemann genehmigt neue Standorte in Niedersachsen / 120 Millionen Euro zusätzlich in NRW HAZ, 08.06.2005 Ganztagsschulen - Kleine Revolution Ab August ist hier mittags nicht mehr Schluss .... Der Kultusminister allerdings trägt finanziell nur wenig dazu bei, wenn in Niedersachsen weitere Schulen auf Ganztagsbetrieb umstellen. Das klamme Land muss passen. Nur 51 Schulen erhalten zusätzliche Lehrer für den Ganztagsbetrieb, in 34 weiteren neuen Ganztagsschulen stiftet Busemann praktisch nur das Türschild HAZ, 28.05.2005 Neue Ganztagsschulen in der Region Kultusministerium genehmigt Nachmittagsangebote in Laatzen und Ronnenberg VON ALEXANDER DAHL HANNOVER. Das Kultusministerium hat landesweit 30 weiteren Schulen gestattet, Unterrichtsangebote am Nachmittag anzubieten. In der Region Hannover werden ab August auch die Grundschule Pestalozzistraße (Laatzen), die KGS Albert Einstein (Laatzen) sowie die KGS Ronnenberg Ganztagsschulen sein. Allen 30 Schulen wurde die Genehmigung erteilt, weil sie vom Kultusministerium keine zusätzliche Förderung verlangt hatten – etwa für weitere Lehrer. .. |
NP, 15.03.2004 Landeselternrat fordert mehr Ganztagsschulen
- Vorsitzender kritisiert Stundenkürzungen HANNOVER. Der Landeselternrat fordert von
der CDU/ FDP-Regierung noch mehr Anstrengungen beim Ausbau von Ganztagsschulen.
Die geplante Neugenehmigung von 70 Ganztagsschulen zum kommenden Schuljahr
sei ein erster Schritt, aber noch nicht ausreichend, sagte der Vorsitzende
Hans-Jürgen Vogel am Wochenende. „Der
Ganztagsschulbereich muss weiter ausgebaut werden, jedenfalls überall
dort, wo Eltern es wünschen“, betonte
Vogel. |
| FG Ganztag des Stadtelternrates Ganztag / Ganztag in der Presse: Was bedeutet der neue Richtlinienerlass
für Ganztagsschulen ? (zum
Ausdrucken als pdf laden 213 KB ... ) Minister Busemann
stellt mit der Förderrichtlinie für Ganztagsschulen -
Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen im Rahmen des Investitionsprogramms
„Zukunft Bildung und Betreuung“ 2003 –2007 , RdErl.
d. MK v. 03.11.2003, 205-81 005, |
| FG Ganztag
des Stadtelternrates Ganztag / Ganztag
in der Presse: Aussichten für Ganztagsschulen
in Niedersachsen (viel schöner zum Ausdrucken
als pdf laden 212 KB ... ) Kommentar zum neuen Erlassentwurf „Die
Arbeit in der öffentlichen Ganztagschule“ 304-81 005 aus Januar
2004 |
| AK Gesamtschulen des Stadtelternrates Arbeitskreis Gesamtschulen / Gesamtschulen in der Presse / Ganztag / Ganztag in der Presse: Stellungnahme der AG "Ganztagserlass" des AK Gesamtschulen im Stadtelternrat Hannover zum Erlassentwurf: Die Arbeit in der öffentlichen Ganztagsschule - (zum Ausdrucken als pdf laden 85 KB ... ) Entwurf des Kultusministeriums im Dezember 2003 201 – 81 005 – VORIS 2241 |
NP, 14.07.2005
Ganztagsschulen
gehen leer aus 394 Millionen
verteilt das Land Niedersachsen an Gesamtschulen – Geld vom Bund.
Doch kaum ein Euro fließt nach Hannover: Von 13 Anträgen wurde
nur einer genehmigt. Nun muss die Stadt ihr Schulsanierungsprogramm völlig
überarbeiten. ... Die Stadt hatte
für 13 Ganztagsschulen 16 Millionen Euro beantragt. ...Vor
allem die Integrierten Gesamtschulen (IGS) hatten sich Hilfe erhofft –
nicht eine von ihnen ist niedersachsenweit auf der Liste zu finden.
..... Diese zwölf Schulen bekommen kein Geld:
IGS Linden, IGS Kronsberg, IGS List, IGS Roderbruch, IGS Vahrenheide, Grundschule
Albert Schweitzer, IGS Roderbruch, IGS Mühlenberg, Schulzentrum Bemerode,
Grundschule Egestorffschule, Tellkampf- und Bismarckschule – beides
Gymnasien. ENTTÄUSCHT: „Wir wollten unsere
Bibliothek auf Leseförderung ausrichten, nun fehlt uns Geld für
Bücher“, sagt Christoph Walther, Leiter der IGS Linden. Foto:
Dröse |
| NP, 16.07.2005
LESERBRIEF in der NP - Schulmittel:
Brutaler Umgang mit Hannover Hans-Dieter
Keil-Süllow aus Hannover zum Bericht „Ganztagsschulen gehen leer
aus“: „Die ,Reformen’ der Landesregierung haben bislang
gezielt die Landeshauptstadt Hannover getroffen: Verlagerung der Erziehungswissenschaften
nach Hildesheim, Einstellung der Hausaufgabenhilfe, Kürzung der Förderung
in Grundschulen, Schluss mit Vollen Halbtagsschulen, Verteilung der Lehrerstunden
von den bestehenden Ganztagsschulen (insbesondere den Integrierten Gesamtschulen)
auf neue Ganztagsschulen. Da die Bundesregierung
anscheinend keine pädagogischen Qualitätsmaßstäbe bei
der Verteilung der von ihr für Ganztagsschulen bereitgestellten Mittel
gesetzt hat oder setzen konnte, kann die Landesregierung diese Mittel für
bauliche Maßnahmen beliebig für die ,Neue Niedersächsische
Ganztagsschule superlight vom Typ Fielmann’ verwenden – ,und
der Kultusminister hat keinen Cent dazubezahlt’.
Die Anträge der Stadt – vorwiegend für Integrierte Gesamtschulen
mit ihrer hervorragenden Ganztagspädagogik – bleiben bis auf
geringe Mittel für eine Hauptschule unberücksichtigt. Das
ist ein brutaler Umgang mit Hannover, mit dem Elternwillen für Integrierte
Gesamtschulen und mit den Schülern.“ |
| NP, 02.07.2005
Seltsamer
Millionen-Segen fürs Emsland
- Busemanns
Heimat profitiert besonders vom Ganztagsschulprogramm. Heftige
Kritik der Opposition. VON D. RACKE UND A. DAHL HANNOVER.
Glückliches Emsland. Die Heimat des niedersächsischen Kultusministers
Bernd Busemann (CDU) profitiert besonders vom Ganztagsschulprogramm des
Bundes. Rund 21,7 Millionen Euro kann der
Landkreis im nächsten Jahr für den Ausbau von zehn Schulen erwarten,
das sind fast elf Prozent der Ganztagsinvestitionen ...
Nun ist das Emsland zwar einer der kinderreichsten Kreise Deutschlands,
stellt aber nur knapp fünf Prozent der fast eine Million Schüler
in Niedersachsen. „Ein krasses Missverhältnis“, kritisiert
Grünen-Fraktionsvize Ina Korter. „Es stellt sich die Frage, ob
vor allem die Heimatregionen von CDU-Abgeordneten bedacht werden.“
Auch die mit Abstand größte Einzelinvestition
geht ins Emsland: Fast sechs Millionen stehen für das Schulzentrum
in Busemanns Heimatgemeinde Dörpen im Plan. „Das wundert
mich schon sehr“, meinte die SPD-Schulexpertin Ingrid Eckel.
Alle Anträge würden gleich behandelt, beteuerte
dagegen das Kultusministerium: „Der Landkreis Emsland ist in diesen
Dingen eben besonders rege.“ |
Stadt-Anzeiger WEST, 14.07.2005
Freizeitbereich
wird immer attraktiver Von
Anke Simons Das große Trampolin ist
der absolute Renner. Seit Tagen drängeln sich während der Mittagspause
die Jüngsten der IGS Linden, die Schüler des fünften und
sechsten Jahrgangs, in der alten denkmalgeschützten Turnhalle um das
neue Sprunggerät. Nachmittags proben regelmäßig Zirkus-,
Theater- und Musikgruppen in dem Gebäude, das jetzt mit Bundesmitteln
aus dem Investitionsprogramm Zukunft, Bildung und Betreuung (IZBB) modernisiert,
schallgedämmt und mit einer Belüftungsanlage versehen wurde. ...
In der 1971 gebauten Gesamtschule am Lindener Berg werden die
Schüler täglich von 8.15 Uhr bis 16.15 Uhr betreut. Das Lehrerkollegium
wird von drei Sozialpädagogen unterstützt, die sich auch um regelmäßige
Freizeitangebote für die Schüler kümmern. ....
Foto: Volle Konzentration: Artisten aus dem Schulzirkus der IGS geben zur
Eröffnung der renovierten Halle ein paar Kostproben ihres Könnens.
Plümer |
| HAZ, 08.06.2004 Rückblick |
Ganztagsschulen - Kleine Revolution
Von Jörg Kallmeyer
... Ab August ist hier mittags nicht mehr Schluss ....
Der Kultusminister allerdings trägt finanziell nur wenig dazu bei,
wenn in Niedersachsen weitere Schulen auf Ganztagsbetrieb umstellen. Das
klamme Land muss passen. Nur 51 Schulen erhalten zusätzliche Lehrer
für den Ganztagsbetrieb, in 34 weiteren neuen Ganztagsschulen
stiftet Busemann praktisch nur das Türschild – nicht gerade
ein Beweis für eine moderne Bildungspolitik, die sowohl die bessere
Vereinbarkeit von Familie und Beruf als auch den Nachholbedarf deutscher
Schüler im internationalen Vergleich im Auge haben muss. .... Für
Umbauten oder die Einrichtung einer Mensa fließt Geld aus dem Sonderprogramm
der rot-grünen Bundesregierung. .... Die Opposition im
Landtag hat Recht: Die neuen Ganztagsschulen hat man nicht der CDU/FDP-Landesregierung
zu verdanken, sondern dem Engagement von Lehrern, Eltern und Ehrenamtlichen
vor Ort. ... Der Druck der Eltern ist in den Städten groß.
In Umfragen wünschen sich bis zu 80 Prozent neue Angebote, ....
Niemand allerdings sollte sich der Illusion hingeben, dass diese Sparvariante
schon mit den Ganztagsschulen in den Pisa-Gewinnerländern mithalten
kann. .... |
| NP, 28.05.2004 Rückblick |
Neue Ganztagsschulen
in der Region Kultusministerium genehmigt Nachmittagsangebote
in Laatzen und Ronnenberg VON ALEXANDER DAHL
HANNOVER. Das Kultusministerium hat landesweit 30 weiteren
Schulen gestattet, Unterrichtsangebote am Nachmittag anzubieten. In der
Region Hannover werden ab August auch die Grundschule Pestalozzistraße
(Laatzen), die KGS Albert Einstein (Laatzen) sowie die KGS Ronnenberg
Ganztagsschulen sein. Allen 30 Schulen wurde die Genehmigung
erteilt, weil sie vom Kultusministerium keine zusätzliche Förderung
verlangt hatten – etwa für weitere Lehrer. ...... |
NP, 15.03.2004 Landeselternrat fordert mehr Ganztagsschulen
- Vorsitzender kritisiert Stundenkürzungen HANNOVER. Der Landeselternrat fordert von
der CDU/ FDP-Regierung noch mehr Anstrengungen beim Ausbau von Ganztagsschulen.
Die geplante Neugenehmigung von 70 Ganztagsschulen zum kommenden Schuljahr
sei ein erster Schritt, aber noch nicht ausreichend, sagte der Vorsitzende
Hans-Jürgen Vogel am Wochenende. „Der
Ganztagsschulbereich muss weiter ausgebaut werden, jedenfalls überall
dort, wo Eltern es wünschen“, betonte
Vogel. |
| FG Ganztag des
Stadtelternrates Ganztag / Ganztag in der Presse: Was bedeutet der neue Richtlinienerlass
für Ganztagsschulen ? (zum
Ausdrucken als pdf laden 213 KB ... ) Minister Busemann
stellt mit der Förderrichtlinie für Ganztagsschulen -
Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen im Rahmen des Investitionsprogramms
„Zukunft Bildung und Betreuung“ 2003 –2007 , RdErl.
d. MK v. 03.11.2003, 205-81 005, ein Modell zur Nutzung des Milliarden-Programms
der Bundesregierung zum Ausbau des Ganztagsschulangebotes vor, bei dem die
Aussicht, in Niedersachsen zusätzliche und pädagogisch wertvolle
„echte“ Ganztagsschulen zu erhalten, möglicherweise deutlich
gesunken ist. (1) Pädagogisch wertvolle Ganztagsschule oder „Hortschule“ ? Ganztagsschulen dürfen aus Gründen der Gleichstellung nicht mehr Unterricht erteilen, als ihre Halbtagsschul-Ebenbilder. .... Eine Ganztagsschule kann unabhängig von ihrem Betreuungsnebeneffekt (für Berufstätige sicher nicht uninteressant) auch im pädagogischen Sinn durch eine hochwertige Konzeption aus anderem Unterrichtsrhythmus, sozialem Miteinander und interessanten Zusatzangeboten ein hochwertiger Schultyp sein. .... Wertvolle Zusatzangebote bedürfen zudem einer planbaren Verlässlichkeit. ... Nachdem das SPD-Modell letztes Jahr sinnvollerweise wenigstens noch 2 Tage verbindlich + 2 weitere Tage wählbar, aber nach Anwahl verbindlich gefordert hat, hat die neue Landesregierung dieses Jahr bereits im Schulgesetz stufenweise Verbindliches abgebaut. Auch wenn der alte Erlass „Die Arbeit in der öffentlichen Ganztagsschule“ (RdErl. des MK vom 8.3.2002 - 304-81 005 (SVBl. Nr.5/2002 S.170) - VORIS 22410) noch gültig ist, ist sich eine Erlassänderung schon in Arbeit. Mit der Formulierung im NSchG ist jedenfalls die Weiche in Richtung „vollkommen unverbindlich“ gestellt – und damit in Richtung Aufbewahrung und Betreuung: Dann wäre es schade um die vielen Millionen Euro, die Niedersachsen dafür erhält ! (2) Effiziente Verwendung der Mittel im Sinne von zusätzlichen Ganztagsschulangeboten ? War es noch letztes Jahr der Plan, wirklich eine messbare Zahl neuer Ganztagsschulen mit den Bundesmitteln aufzubauen, so sieht inzwischen mit den neuen Förderrichtlinien der Kreis der Möglichkeiten schon viel variantenreicher aus: Zuwendungen werden gewährt - zum Aufbau neuer Ganztagsschulen - zur Weiterentwicklung bestehender Schulen zu Ganzstagsschulen - zur Schaffung zusätzlicher Ganztagsplätze an bestehenden Ganztagsschulen - zur qualitativen Weiterentwicklung bestehender Ganztagsschulen und als gegenständlich: Investitionen im Sinne der Nr. 2.1 insbesondere - Neubaumaßnahmen - Umbau- und Sanierungsmaßnahmen - Modernisierungsmaßnahmen - Erwerb von Gebäuden für schulische Zwecke - Ausstattungsinvestitionen - Dienstleistungen, die für die genannten Investitionen notwendig sind. Ausgeschlossen von der Förderung sind Personalkosten, Verwaltungskosten usw. und die Mittel werden nur bis zu 90 v.H. bereitgestellt,d.h., den Rest muß der jeweilige Schulträger aufbringen. .... (3) Prioritätenliste der Richtlinie und Termine ... Übersteigt der Bedarf die zur Verfügung stehenden Landesmittel, gilt in Niedersachsen folgende Prioritätenliste: A – Hauptschulen als genehmigte Ganztagsschulen B – übrige genehmigte Ganztagsschulen C – allgemeinbildende Schulen mit ganztägigen Angeboten D – allgemeinbildende Schulen, Kooperationsmodelle usw., die Weiterentwicklung zur Ganztagsschule anstreben (4) Konsequenzen für Hannover ... Die Handlungen des Schulträgers in punkto Ganztagsschule (Stadt Hannover bzw. Region Hannover) sollte seitens der Elternschaft genau im Schulausschuss verfolgt werden, da die Träger mit jeweils 10% je Projekt immer auch zur Kasse gebeten werden. In Hannover sollten die bisherigen Planungen für die Errichtung von Ganztagsschulen weiterhin umgesetzt werden. Vor allem der Anteil an Grundschulen sollte nicht unbeachtet bleiben. Seitens der Elternschaft und aller Beteiligten sollte das Kultusministerium um die Beantwortung folgender Fragestellung ersucht werden: Wie viele zusätzliche Ganztagsschulen bzw. Ganztagsschulplätze sollen bis 2007 in Niedersachsen mit den 400 Mio. € Bundesmittel geschaffen werden ? Dr. Holger Janus für den Ganztagsschulbereich im Stadtelternrat Hannover 20. November 2003 (als pdf laden 213 KB ... ) |
| FG Ganztag des Stadtelternrates
Ganztag / Ganztag
in der Presse:
Aussichten für Ganztagsschulen in Niedersachsen
(viel schöner zum Ausdrucken
als pdf laden 212 KB ... ) Kommentar zum neuen Erlassentwurf „Die
Arbeit in der öffentlichen Ganztagschule“ 304-81 005 aus Januar
2004 Mit dem neuen Erlassentwurf „Die Arbeit in der
öffentlichen Ganztagsschule“ des neuen GTS-Erlasses haben
wir nunmehr alle wichtigen Rahmenbedingungen komplett, die die Zukunft der
Ganztagsschule in Niedersachsen regeln werden, als da sind: 1. Niedersächsisches
Schulgesetz NSchG aus Juli 2003 / 2. Erlass Ganztagsschule aus Januar
2004 304-81005 (Entwurf) / 3. Richtlinienerlass Richtlinie
über die Gewährung von Zuwendungen im Rahmen des Investitionsprogramms
„Zukunft Bildung und Betreuung“ 2003-2007, 205-81005 v. 3.11.2003
/ 4. Erlassentwurf „Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung
an den allgemeinbildenden Schulen“, 307-84001/3
v. 5.11.2003 (Entwurf) .... 1. Grundsätzliches
Im Gegensatz zum Richtlinienerlass für die Mittelgewährung
(Antragsstellung) regelt der GTS-Erlass die eigentlichen konzeptionellen
Inhalte und Umsetzungen, nach denen eine Ganztagsschule arbeiten soll.
Der letzte Erlass aus März 2002 stammt noch von der Vorgängerregierung
und bedeutete vor allem eine Abkehr von einer offenen oder teiloffenen Ganztagschule
und die Konzentration auf verbindliche Modelle. ... Betrachtet
man die vielfältigen Ziele einer Ganztagsschule (Bildung – Betreuung
– Entwicklung), findet man unter Fachleuten einen großen Konsens,
nachdem hochwertige GTS-Modelle mit entsprechend hochwertigen Angeboten
nur auf verbindlichen Teilnahmen der Schüler aufzubauen sind. Offene
Modelle münden häufig zwangsläufig in geringerwertigen Betreuungsschulen,
die als Hortersatzlösung zudem viel zu teuer sind. ...
Besonderer Wert einer Ganztagsschule liegt in ihrer Fähigkeit begründet,
mit der sog. Rhythmisierung – der Verteilung von Unterrichts- und
anderen Entwicklungseinheiten auf den Ganztag – sich aus starren Lehrintervallen
der Halbtagsschulen zu lösen, neue Kombinationen zu finden und
sich allgemein dem Rhythmus der Schüler besser anpassen zu können.
Konzeptionell findet man das natürlich in den PISA-erfolgreichen skandinavischen
Ländern, in denen besonders die Ganztagsschule die Schule zu einem
echten Lebensraum macht, in dem dann u.a. auch gerne gelernt wird. Die Gesamtschulen
(Integrierte Gesamtschulen) in Deutschland sind ebenfalls konsequent auf
diesem Prinzip aufgebaut. ... Ganztagsschulen sind
weiterhin geeignet, die speziell in Deutschland kritische Abhängigkeit
des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft zu entkoppeln. Hier kann
besonders mit Blick auf die Entwicklung der Schülerpersönlichkeit
beobachtbaren Entwicklungen wie schwindender Erziehungskraft und verbreiteter
Bildungsferne in Familien viel Einfluss genommen werden. 2.
Veränderungen im Erlass an ausgewählten einzelnen Ziffern
.... Die Hauptschulen erhalten die Priorität für
Ganztagschulen. Während ursprünglich der alte Erlass auch die
GTS auf die SEK I beschränkte, wurden in der Praxis 2002/2003 auch
Grundschulanträge angenommen. .... Mit der vorliegenden Gestaltung
des Ganztagsschulerlasses entfällt eine der wertvollen Möglichkeiten
für Grundschulen, sich weiter zu einem Förderort für alle
Schüler zu entwickeln. Ein Widerspruch, der
im Entwurf noch häufiger auftaucht: Einerseits wird die offene Ganztagsschule
festgeschrieben, in der Nachmittagsunterricht nicht vorkommt bzw. erschwert
wird (Stundenzuweisungen), andererseits findet sich hier der Verweis, dass
„ganztägige unterrichtliche und außerunterrichtliche Angebote
erhalten bleiben“. Organisation
der Ganztagsschule Die GTS bleibt weiterhin
eine besondere Schulform nach §23 NSchG. Dies bedeutet entsprechendes
Mitbestimmungs- und Antragsrecht der Schulelternschaft. Die
GTS umfasst mindestens 4 Tage Angebot zusätzlich zum Vormittagsunterricht
... Das Zustimmungsrecht des SER und SSR zur Wahl des
GTS-Modells bleibt erhalten. Zusätzlich werden ¾-Mehrheiten
in der Gesamtkonferenz und Schulelternrat bei verpflichtenden Angeboten
notwendig. Charakteristische Angebote
Angebote sind: - Verfügungsstunden
- AG’s - Arbeits- und Übungsstunden
- Fördermaßnahmen - Mittagspause/Mittagessen
- Ausserunterrichtliche Angebote (allerdings ohne Budget-Unterstützung!)
- Projekte an außerschulischen Lernorten
Besondere Aufgaben der Lehrkräfte in Ganztagsschulen
Die Aufgaben der Lehrkräfte werden auf die Angebote
ausgedehnt, gleichzeitig werden die Ganztagsschulzuschläge (Lehrerstunden)
verringert bzw. in weiten Teilen auf die Unterrichtsversorgung angerechnet
(s. Erlass Lehrerstundenzuweisung). Pädagogische
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Die Gewährung
einer pädagogischen Kraft ab 200 GTS-Schülern wird gestrichen,
stattdessen müssen sich nun mehrere Standorte eine Kraft teilen
Zusätzliche Lehrerversorgung und Budget zur Einrichtung ganztagsspezifischer
Angebote an Ganztagsschulen
Der Ganztagszuschlag wird verringert (s. Erlass Lehrerstundenzuweisung)
und gilt nicht mehr für Wahl- und Wahlpflichtunterrichte am Nachmittag,
obwohl diese ausdrücklich als Angebot definiert sind. Die Zuschläge
können auch kapitalisiert werden. Dann ist die Auswahl des GTS-Personals
in der Verantwortung der Schule. Bewertung
der Veränderungen und Forderungen (1)
Die Ganztagsschule nach diesem Erlass ist eine offene, freiwillige Ganztagsschule,
die nur nachmittägliche Betreuung anbietet. Die Qualität
dieser Betreuung wird angesichts der geringeren Ressourcenaustattung (Lehrerstunden,
pädagog. Kräfte, Kapitalisierung) sehr stark von der Fähigkeit
der Schulen abhängen, unter diesen Bedingungen hochwertige Angebote
zustande zu bringen. Bildungstechnisch bleibt diese GTS im Grunde eine Halbtagsschule.
Wir fordern eine Ausstattung der Ganztagsschulen mit
den Mitteln, die sie zum Funktionieren benötigen – ausreichend
Ganztagszuschläge. (2)
Bedauerlicherweise wird alternativem Ideenreichtum, z.B. der Aufbau von
verbindlichen „echten“ Ganztagsschulen unnötigerweise der
Weg verbaut, auch wenn eine große Einigkeit vor Ort zwischen Eltern
– Schule und Schulträger existieren würde. Die Fixierung
des Erlasses auf eine freiwillige Ganztagsschule lässt sich wohl nur
als ideologisch begründet erklären, eine Notwendigkeit besteht
dazu nicht. Wir fordern eine Öffnung
des Erlasses, die alternativ den Aufbau verbindlicher Ganztagschulen zulässt.
(3) Die Ganztagsschule wird zum Instrument der
Stärkung der Hauptschulen umfunktioniert, obwohl besonders der
Bedarf an Grundschulen und in zwischen auch an Gymnasien (in den Klassen
5-9 unter dem Stundendruck des Abiturs in 12-Jahren) erheblich ist. Zudem
muß festgestellt werden, dass es eine Stärkung der Hauptschulen
ist, nicht der Hauptschüler. Wenn man Hauptschüler „stärken“
wollte, würde man konsequent mehr Integrierte oder Kooperative Gesamtschulen
aufbauen, wie die starke Elternnachfrage und die steigende Kooperation zwischen
Haupt- und Realschulen zeigt (s. HS/RS Fössefeld und Anne-Frank-HS/
RS Emil-Berliner in Hannover) ! Ganz
im Sinne des Bundesprogramms ist das Ganztagsschulprogramm für alle
Schulformen in der Sekundarstufe I und dem Primarbereich zu öffnen.
Bessere Chancen für Schüler im Hauptschulbereich würde die
Berücksichtigung der steigenden Nachfrage von Eltern und Schülern
nach mehr Gesamtschulen bewirken, womit gleichzeitig wieder mehr Ganztagsschulplätze
geschaffen werden ! (4) Die
Ausstattung der Ganztagsschulen wird weiter verringert. Dies betrifft
sowohl die Zuweisung von Lehrerstunden als auch materielle Ausstattung (s.
Budget bei Angeboten). (5) Zieht
man den Richtlinienerlass für die Mittelgewährung hinzu (s.*1),
dann bleibt es abzuwarten, ob mit den jetzigen Ansätzen überhaupt
Ganztagsschulplätze in nennenswertem Umfang geschaffen werden.
Dort wird zusätzlich der Ausbau/ die Verbesserung bestehender GTS hoch
priorisiert, was nicht zu zusätzlichen Angeboten führt.
Es ist unverzichtbar, der Schaffung zusätzlicher
Ganztagsschulplätze Priorität zu geben. Dazu sind nachvollziehbare
Zielaussagen seitens des Kultusministeriums unerlässlich, sonst ist
später keine Aussage über Erfolg möglich.
(6) Im Gegensatz zum Bestandsschutz für bestehende
Ganztagsschulen führt der Erlass zur Lehrerstundenzuweisung möglicherweise
besonders an Gesamtschulen zu einer Verringerung der zur Verfügung
stehender Lehrerstunden für die nachmittäglichen Unterrichtsangebote.
Eine Einschränkung der Funktion
der Gesamtschulen über den Ausstattungsweg ist aus Elternsicht angesichts
der steigenden Nachfrage völlig inakzeptabel.
(7) Aus Sicht des Stadtelternrates sind mit den neune
Rahmenbedingungen die ursprünglichen Ziele des Bundesprogramms „Zukunft
und Bildung“ in Niedersachsen nicht umzusetzen. Damit würden
die 400 Mio. Euro, die Niedersachsen aus dem Programm bis 2007 erhält,
nicht nennenswert zur Verbesserung des Bildungserfolges beitragen.
Hinter dem abstrakten Begriff „erfolgreiche
Bildungspolitik“ in einem Bundesland verbergen sich viele konkrete
einzelne Schulschicksale von Kindern und Jugendlichen. Wir Eltern sind daher
an einem Erfolg dieses Bundesprogramms interessiert und wünschen uns
daher „echte“ Ganztagschulen, keine Mogelpackungen !
Siehe auch: *1 StER Hannover, Holger Janus, „Entwicklung
der Ganztagsschule zur Betreuungsschule (Hortschule) in Niedersachsen ?
– Was bedeutet der neue Richtlinienerlass für Ganztagschulen
? vom 20. November 2003) Dr. Holger Janus für den Ganztagsschulbereich
im Stadtelternrat Hannover 04. Februar 2004
(als pdf laden 213
KB ... ) |
| AK Gesamtschulen des Stadtelternrates Arbeitskreis
Gesamtschulen / Gesamtschulen
in der Presse
/ Ganztag / Ganztag in der Presse: Stellungnahme der AG "Ganztagserlass"
des AK Gesamtschulen im Stadtelternrat Hannover zum Erlassentwurf: Die Arbeit
in der öffentlichen Ganztagsschule - (zum Ausdrucken als pdf laden 85 KB
... ) Entwurf des Kultusministeriums im Dezember 2003 201
– 81 005 – VORIS 2241 Die Arbeitsgruppe geht
davon aus, dass für Schulen mit bestehenden Ganztagskonzepten nach
Punkt 9.3 des Erlassentwurfs Bestandsschutz sowohl für die Konzepte
als auch für die Zuweisung von Lehrerstunden besteht. Zur Klärung fordert die AG eine Änderung des Punktes 9.3 wie folgt: Die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Erlasses bestehenden oder beantragten Ganztagsschulen arbeiten weiter auf der Grundlage ihres genehmigten Konzeptes und der für sie bis dahin gültigen Versorgungs- und Erlasslage (Bestandsschutz), sofern sie nicht eine Änderung gem. Nr. 2.6 beantragen. Der vorliegende Erlassentwurf beschneidet die Gestaltungsmöglichkeiten der Ganztagsschulen in hohem Maße. Damit Ganztagstagschulen ihren Bildungsauftrag mit einer an-gemessenen Erziehung und Förderung der Schülerinnen und Schüler auch zukünftig erfül-len können, sind nach Ansicht der Arbeitsgruppe nachstehende Änderungen des Entwurfes notwendig: .... Durch die vorrangige Berücksichtigung von Hauptschulen bei der Genehmigung werden andere Schulformen benachteiligt. Besonders bei den Gymnasien und den gymnasialen Zweigen der KGS ist wegen der erhöhten Pflichtstundenzahl und dem daraus resultierenden Nachmittagsunterricht mit einem vermehrten Bedarf an ganz-tagspezifischen Angeboten (Mittagessen, Mittagspause) zu rechnen. Aber auch alle anderen Schulformen müssen sich in verstärktem Maße den gesellschaftlichen Er-fordernissen im Rahmen ihres Bildungsauftrags stellen. .... In besonderen Fällen können Angebote in einem Umfang von mehr als zwei Unter-richtstunden aus organisatorischen Gründen erforderlich oder zweckmäßig sein. Außerdem sind 3-stündige Angebote bereits teilweise vorgesehen ... Offene Ganztagsschulen kommen Halbtagsschulen mit fakultativer Nachmittags-betreuung gleich und entsprechen somit nicht den konzeptionellen Anforderungen an eine Ganztagsschule. Die freiwillige Teilnahme an ganztagsspezifischen Ange-boten während des Nachmittags beschneidet die unter 2.7 explizit genannte Mög-lichkeit, den Tagesablauf unter pädagogischen Gesichtspunkten zu rhythmisieren und sie schränkt die Kooperation mit außerschulischen Partnern insbesondere im berufsbildenden Bereich ein, da eine verlässliche Zusammenarbeit über längere Zeiträume nicht garantiert werden kann. ...Die Beantragung von teilweise offene Ganztagsschulen (mit verbindlichen Nachmit-tagsangeboten) ist nach 2.4.2 zwar weiterhin möglich, sie benötigt aber eine ¾ Mehrheit sowohl im Schulelternrat als auch in der Gesamtkonferenz. Durch diese Voraussetzung werden die Bedingungen für die Genehmigung von teilweise offe-nen Ganztagsschulen gegenüber der Fassung vom 08.03.2002 deutlich verschärft. ... Die ... charakteristischen und z.T. quasi obligatorischen Ganztagsangebote (Verfügungsstunde, Betreuung während des Mittagessens) er-fordern eine ausreichende Ausstattung der Schulen mit Lehrerstunden. Die Rege-lungen im Erlass Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung sehen unter 5.1 für jeden am Ganztagsangebot teilnehmenden Schüler pro Tag Zuschläge von 0,08 Lehrerstunden an Realschule, Gymnasium, den entsprechenden Schulzweigen der KGS und an der IGS vor. Die sich daraus ergebenden Gruppengrößen von 25 Schülern bei Arbeitsgemeinschaften etc. wurden im Zusammenhang mit dem ge-nanten Erlass mehrfach dargestellt. Da für die Aufsichten beim Mittagessen und während der Mittagspausen keine weiteren Zuschläge zur Verfügung gestellt wer-den, können die notwendigen Stunden dafür nur durch noch größere Gruppen (Klassenstärke) erwirtschaftet werden. Bei einem Ansatz von 0,08 Std. erbringen 30 Schüler 2,4 Lehrerstunden. Davon werden 2 Stunden für Ganztagsangebote ge-nutzt, 0,4 Stunden stehen für Pausenaufsichten in der Mittagszeit zur Verfügung. Für die genannten Schulformen muss im Zusammenhang mit dem Klassenbil-dungserlass dringend nachgebessert werden. ... Die verpflichtende Einstellung eines Pädagogischen Mitarbeiters bei mindestens 200 am Ganztagsangebot teilnehmenden Schülern muss erhalten bleiben, damit die Bewilligung der Stellen nicht allein nach Haushaltslage erfolgt. Die Möglichkeit Mitarbeiter an mehreren Schulen eines Standortes einzusetzen, gestattet die Ein-beziehung von Schulen mit weniger als 200 am Ganztagsangebot teilnehmenden Schülern, die sonst keinen pädagogischen Mitarbeiter beschäftigen könnten. .. Gleichzeitig muss im Erlass “Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung“ unter Punkt 5.1 der Satz 2 gestrichen werden („Kein Ganztagszuschlag wird gewährt für nachmittags erteilte Schülerpflichtstunden und Stunden aus dem Stundenpool so-wie aufgrund von anderen Zuweisungen dieses Erlasses“). ... Der Ausschluss des Ganztagszuschlags für Pflicht- und Wahlpflichtunterricht am Nachmittag ist aus mehreren Gründen nicht hinnehmbar: Eine pädagogisch begründete Gestaltung der Stundentafel und Rhythmisierung des Schulalltags ist nicht mehr möglich. Die Ganztagschule wird dadurch auf eine Halbtagschule mit Nachmittags-betreuung reduziert. .. Die Beschränkung des Pflicht- und Wahlpflichtunterrichts auf den Vormittag führt zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Belegung von Fachräumen. Ebenso können Kapazitätsprobleme bei der Nutzung kleiner Mensen auftreten, wenn die Mittagspause ausschließlich erst nach der 6. Stunde stattfinden kann. Durch die Beschränkung der Ganztagsschule auf den Primarbereich und die Sek.I können z.B. Förderangebote, Arbeitsgemeinschaften und andere ganztagsspezifi-sche Angebote in der Sek.II nicht mehr statt finden. Hierbei handelt es sich aber um qualifizierende Lernangebote, die auch für ältere Schüler erhalten bleiben sollten. ... Der im Erlass “Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung“ vorgesehene verrin-gerte Stundensatz für den Ganztagszuschlag bewirkt bereits erhebliche Einschnitte bei der Lehrerstundenausstattung für ganztagsspezifische Angebote. Durch die Zu-sammenfassung der Lehrerstunden mit dem Budget werden zusätzlich die Mittel zur Finanzierung außerschulischer Anbieter reduziert. Darüber hinaus birgt die Mit-telumwandlung die Gefahr einer Konkurrenz zwischen der Nutzung von Lehrerstun-den und der Inanspruchnahme finanziell günstigerer, aber möglicherweise fachlich oder pädagogisch nicht ausreichend qualifizierter Anbieter. Arbeitsgruppe „Ganztagsschule“ im Arbeitskreis Gesamtschulen des Stadtelternrates Hannover, Hannover den 04. Februar 2004 (zum Ausdrucken als pdf laden 85 KB ... ) |
| 09.07.2011, HAZ online | Hannovers Grüne fordern Geld für Ganztagsschule |
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Die Grünen im Stadtrat fordern vom Land, das Geld für Ganztagsschulen unverzüglich aufzustocken. Hintergrund ist die Sorge von Schulleitern, ihre Ganztagsangebote nicht aufrechterhalten zu können. Einige Honorarkräfte konnten vor Gericht Arbeitsverträge erwirken..... |
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Hannover. Damit kommen deutlich höhere Kosten auf die Schulen zu, weil sie nun auch Sozialversicherungsbeiträge aus ihrem nicht erhöhten Etat zahlen sollen. Das Land entziehe sich seiner bildungspolitischen Verantwortung, kritisiert Regine Kramarek, schulpolitische Sprecherin der Grünen. Es kann nicht sein, dass die Landesregierung die Finanzierungsverantwortung für die Anstellungsverhältnisse der pädagogischen Mitarbeiter an die Kommunen und Schulen abschiebt. Wer Ganztagsschulen genehmigt, muss sie auch angemessen finanzieren. Kramarek verweist darauf, dass die Stadt bereits jetzt einen Großteil der Kosten für qualifizierte Nachmittagsangebote an Ganztagsgrundschulen schultere. Die Qualität der Betreuung müsse dabei erhalten bleiben, auch wenn es zusätzliche Kosten bedeute. |
| >> http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Hannovers-Gruene-fordern-Geld-fuer-Ganztagsschule |
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