| RECHTSRADIKALISMUS - Dokumentation des Stadtelternrates Hannover |
| >> Demo gegen Neonazis am 1. Mai | >> Hannover gegen Neonazis am 1. Mai | >> Netz gegen Nazis |
| >> Mut gegen Rechte Gewalt | >> Schule ohne Rassismus | >> Gelbe Hand - Mach meinen Kumpel nicht an ! |
| Friedrich-Ebert-Stiftung | Rechtsextremismus ? Nicht mit mir ! - Grundwissen |
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Hallo! Wir freuen uns, dass Du Interesse am Thema Rechtsextremismus hast.
Sicherlich hast Du schon eine Menge gehört von den Rechten
von ihrer Musik, ihren Demos, ihrem Auftreten und ihren Slogans.
Und nicht zu vergessen gehört zum Rechtsextremismus Ausgrenzung und
Gewalt gegen Mitmenschen anderer Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung
oder politischer Meinung. Das ist in einem demokratischen Land, das die
Menschenrechte achtet, vollkommen inakzeptabel! Vielleicht bekommst Du
fremdenfeindliches Gehabe sogar in Deiner Stadt oder Schule mit und willst
gerne was dagegen unternehmen? Du fragst Dich bloß was und wie? Dann bist Du hier richtig! Denn dieses Heft will Aufschluss geben darüber, was Rechtsextremismus eigentlich ist, was dahinter steht und was man dagegen tun kann: Die folgenden Kapitel vermitteln kurz und bündig grundlegende Infos, die für die Arbeit für Demokratie und gegen Rechtsextremismus notwendig sind. Denn eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Engagement ist, gut Bescheid zu wissen! Neben den Infos findest Du aber auch zahlreiche Anregungen und Beispiele für konkrete Aktivitäten gegen Rechtsextremismus. |
| >> Rechtsextremismus ? Nicht mit mir ! (als pdf, gross - 2 MB!) |
| Sternmärsche | bunt statt braun - Keinen Meter - Gemeinsam gegen den Naziaufmarsch! |
| am 01.05.2009 ab 09.30 Uhr | Sternmärsche ab 09:30 Uhr - Kundgebung - Demonstration am 1. Mai 2009 |
| Der 1.Mai und die Nazis: Für den 1.Mai 2009 haben Neonazis einen Aufmarsch in Hannover angemeldet. Mit bis zu 1.000 Teilnehmern wollen sie sich am zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) treffen und dann nach Linden ziehen. >> mehr |
| Die militante Naziszene: Die sog. Freien Nationalisten haben für den 1.Mai 2009 eine Demonstration angemeldet beginnend um 12:00 Uhr am ZOB mit einer Route über Steintor, Klagesmarkt nach Linden. Angemeldet sind bis zu 1.000 Teilnehmer, in Anbetracht bisheriger Erfahrungen nicht unrealistisch. . >> mehr |
| Aus der Geschichte lernen: Immer wieder versuchten die Nazis in kleineren, später auch in größeren Trupps durch die Straßen Lindens zu marschieren. Sie kamen nicht durch. Die Antifaschisten standen wie eine Mauer, obwohl die Nazi-Trupps mit Stahlruten und Gummiknüppeln ausgerüstet gegen sie vorgingen. Erst am 19. Februar 1933 gelang es ihnen, durch Linden zu marschieren, und das auch nur, weil sie die Unterstützung eines großen Polizeiaufgebotes hatten.. >> mehr |
| >> Mobilisierung gegen die Demo von Neonazis am 1. Mai |
| >> DGB Niedersachsen-Mitte |
| Aufruf zum 01.05.2009 | bunt statt braun - Keinen Meter - Gemeinsam gegen den Naziaufmarsch! |
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Sie verherrlichen den Nationalsozialismus und seine Verbrechen.
Diese Provokation nehmen wir nicht tatenlos hin! Wir stehen für eine weltoffene, demokratische und solidarische Gesellschaft. Der extremen Rechten und ihren Ideologien erteilen wir eine klare Absage.
Bündnis gegen den Naziaufmarsch, c/o DGB Niedersachsen-Mitte Kundgebung und Demonstration, 10:30 Uhr, Klagesmarkt |
| >> Mobilisierung gegen die Demo von Neonazis am 1. Mai |
| >> DGB Niedersachsen-Mitte |
| 01.05.2009, 12:00 - 18:00 Uhr | Fest für Demokratie am 1. Mai 2009 - 12:00 - 18:00 Uhr |
| >> Mobilisierung gegen die Demo von Neonazis am 1. Mai |
| >> DGB Niedersachsen-Mitte |
| 16.04.2009 | Neonazi-Demo bleibt verboten |
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Ich begrüße die Entscheidung sehr. Damit sind die Chancen gestiegen, dass die Neonazis in Hannover keine Veranstaltung durchführen dürfen, erklärte Weil. Allerdings sei davon auszugehen, dass eine abschließende Entscheidung erst durch das Oberverwaltungsgericht Lüneburg gefällt wird, da gegen den Beschluss des hannoverschen Gerichts Beschwerde eingelegt werden kann. Mit Bescheid vom 18. März hatte die Polizeidirektion Hannover unter Anordnung der sofortigen Vollziehung, wie es heißt, die geplanten Veranstaltungen untersagt, die für den 1. Mai aus dem Umfeld der Freien Kameradschaften angemeldet worden waren. Dagegen hatte sich der Antragsteller, ein führendes Mitglied der Celler Kameradschaft 73 und ehemaliger Landtagskandidat der NPD, mit Klage und Eilantrag gewandt. Durch die für den 1. Mai geplante Neonazi-Demo drohe eine unmittelbare Gefährdung der öffentlichen Sicherheit, die das Verbot der Versammlung rechtfertige, so das Gericht. Es sei mit notwendiger Wahrscheinlichkeit aus der Versammlung heraus Gewalt gegen Menschen und Sachen zu erwarten. Die von Oberbürgermeister Weil mit großem Erfolg gestartete Kampagne Hannover steht auf gegen rechts im DGB-Bündnis Bunt statt braun wird gleichwohl fortgesetzt: rund 330 Plakate an Litfasssäulen, rund 100 Flaggen im Stadtgebiet, 30 Bodenaufkleber (Groundposter) in der City, 20.000 Citycards und 30.000 Getränkeuntersetzer (Bierdeckel) als deutliche Zeichen gegen Rechtsradikale, Neonazis und Rassisten |
| >> Hannover: Neonazi-Demo bleibt verboten |
| 16.04.2009 | Hannover steht auf - gegen rechts: Oberbürgermeister freut sich über große Resonanz |
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Die Kampagne Hannover steht auf gegen rechts entwickelt sich zu einem erfolgreichen Signal der demokratischen, friedlichen und toleranten Stadtgesellschaft gegen Rechtsradikale, Neonazis und Rassisten, hat Oberbürgermeister Stephan Weil heute (16. April) als Zwischenbilanz der Aktion festgestellt, mit der sich die Stadt Hannover am Bündnis Bunt statt braun des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und weiterer Partner zum 1. Mai 2009 beteiligt. Das Angebot, von uns zur Verfügung gestelltes Material zu nutzen und damit zu zeigen, dass Hannover keinen Platz hat für rechtsradikale Aktionen und den 1. Mai für solche Veranstaltungen nicht missbrauchen lassen will, wird sehr gut angenommen, so Weil. Unterschiedliche Web-Seiten zeigen das Internetbanner Hannover steht auf gegen rechts, zu sehen zum Beispiel bei Mousse T. und anderen KünstlerInnen von Peppermint Jam. Mit Plakaten, Postkarten, Aufklebern und dem quadratischen Bunt statt braunPin werben bei Mitgliedern, Kunden oder Gästen Institutionen wie die Leibniz Uni Hannover, Region Hannover, Lotto, Norddeutsches Knochenmark- und Stammzellenregister (NKR), AutoVision, A-Capella-Woche und Freundeskreis Hannover, evangelische und katholische Kirche, Fairkauf und andere. Im Stadtbild wird die Kampagne von nun an präsent: An 30 gut frequentierten Stellen der Innenstadt machen Aufkleber auf dem Pflaster so genannte Groundposter - FußgängerInnen aufmerksam. Ab Wochenmitte wird der kleine Ausrufer für das Motiv Hannover steht auf - gegen rechts auf einer Straßenbahn und einem Bus der üstra unterwegs sein; von 330 Litfasssäulen-Plakaten wirbt er ab dem 26. April und zeigt kurz danach an 100 Fahnenmasten im Stadtgebiet Flagge. Es ist sehr schön, dass sich Einige zu besonderen Aktionen haben inspirieren lassen, dankt Weil InitiatorInnen und Aktiven. Der Oberbürgermeister freut sich in dem Zusammenhang über die Stadiondurchsagen bei den Heimspielen von Hannover 96 ebenso wie über die Ansagen bei Spielen der Fußballkreisklasse am 24. bis 26. April, die unter dem Motto der Kampagne stehen werden. NKR und AutoVision stellen am 26. April die Prominenten-Spiele im Rahmen
des Beach-Volleyball-Turniers am Steintor unter die Schirmherrschaft des
Oberbürgermeisters und das Motto Hannover steht auf
gegen rechts. Die Promi-SpielerInnen treten in passenden T-Shirts
an, Infomaterialien zur Kampagne werden verteilt. In den letzten Apriltagen lassen wir dann auch im Fahrgastfernsehen und auf den Bildschirmen der U-Bahn-Stationen noch einen Spot Hannover steht auf gegen rechts laufen. Wir wünschen uns, dass sich spätestens dann viele Hannoveranerinnen und Hannoveraner anregen lassen, am 1. Mai auf den Klagesmarkt zu kommen zum Auftakt um 10.30 Uhr oder zum Fest für Demokratie ab 12 Uhr, so Weil. Der Oberbürgermeister kann dabei ein buntes Unterhaltungsprogramm versprechen, an dem sich unter der Organisation des DGB MusikerInnen von Mousse T. über die Wisecräcker bis zu Chorgemeinschaften und WeltmusikerInnen des Masala-Festivals beteiligen werden. Der Oberbürgermeister appelliert: Nehmen wir uns ein Beispiel am Landesverband der Jüdischen Gemeinden Niedersachsen und der Palästinensischen Gemeinde aus Hannover, die am 1. Mai zusammen am Fest für Demokratie auf dem Klagesmarkt teilnehmen wollen. Lassen Sie uns gemeinsam, friedlich und fröhlich ein Fest feiern, und damit zeigen: In Hannover wird braunen Parolen nicht zugehört, in Hannover haben Rechtextremismus, Rassismus, Intoleranz und Gewalt keinen Platz! Für HannoveranerInnen, die persönlich Zeichen setzen möchten, liegen im Bürgerbüro im Rathaus, Trammplatz 2, Postkarten, Aufkleber, Bierdeckel und Pins zur Abholung bereit - so lange der Vorrat reicht! Öffnungszeiten Montag bis Mittwoch 8.30 bis 16 Uhr, Donnerstag 8.30 bis 18 Uhr, Freitag 8.30 bis 13 Uhr. Die Kampagne Hannover steht auf gegen rechts wird von der Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG) und der üstra unterstützt. Insgesamt hat die städtische Kampagne einen Wert von rund 25.000 Euro. Die für den 1. Mai aus dem Umfeld der Freien Kameradschaften angemeldete Veranstaltung und Demonstration hat die Polizei verboten. Dagegen ist Einspruch erhoben worden. Wegen der ausstehenden gerichtlichen Entscheidungen werden Hannover steht auf gegen rechts und Bunt statt braun weiter vorbereitet. Informationen zur Kampagne gibt es im Internet unter www.hannover-steht-auf.de. Zur Beteiligung an den Veranstaltungen am 1. Mai auf dem Klagesmarkt ruft Oberbürgermeister Stephan Weil in einem Videopodcast auf, der unter www.weil-podcast.de abzurufen ist.
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| >> Hannover: Neonazi-Demo bleibt verboten |
| 16.04.2009 | Neonazi-Demo bleibt verboten |
| HAZ, 17.05.2008 | Schüler demonstrieren |
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Alfeld/Lünbeburg (nied/lni). Mit insgesamt rund 600 Teilnehmern
rechnen die Organisatoren von zwei Schülerdemonstrationen an diesem
Sonnabend in Alfeld und Lüneburg. Alfelder Schüler wollen
ab 20 Uhr auf dem Marktplatz zu Fackelschein und Gitarrenmusik die Einhaltung
der Menschenrechte in Tibet anmahnen. Zu Beginn wollen Schüler des
Gymnasiums Zitate und persönliche Wünsche für Tibet vortragen. |
| HAZ, 17.05.2008 | Schüler demonstrieren |
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Alfeld/Lünbeburg (nied/lni). Mit insgesamt rund 600 Teilnehmern
rechnen die Organisatoren von zwei Schülerdemonstrationen an diesem
Sonnabend in Alfeld und Lüneburg. Alfelder Schüler wollen
ab 20 Uhr auf dem Marktplatz zu Fackelschein und Gitarrenmusik die Einhaltung
der Menschenrechte in Tibet anmahnen. Zu Beginn wollen Schüler des
Gymnasiums Zitate und persönliche Wünsche für Tibet vortragen. |
| HAZ, 18.10.2006 | Dramatischer Anstieg bei rechter Gewalt |
| Polizei in Niedersachsen: Szene selbstbewusster |
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Berlin/Hannover (dpa/mak). Angesichts eines dramatischen Anstiegs
rechtsextremer Straftaten um mehr als 20 Prozent hat Bundestagsvizepräsident
Wolfgang Thierse (SPD) das Fortsetzen von Beratungsprogrammen und der
Opferhilfen verlangt. Nach Auffassung von CDU-Generalsekretär
Ronald Pofalla müssen die demokratischen Parteien mit aller
Entschiedenheit gegen Rechtsextremismus auftreten. Wir haben
sie politisch zu stellen und deutlich zu machen, dass diese politischen
Gruppierungen keine Alternative sind, sagte er am Dienstag in Berlin. |
| HAZ, 18.10.2006 | Rechtsradikalismus - Kampf um Köpfe |
| Von Heinrich Thies |
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Was geht in Jugendlichen vor, die sich einen Spaß daraus machen,
ein Kind mit dunkler Hautfarbe zu quälen? Die Frage ist quälend,
aber offenbar nötig. Am 9. Januar dieses Jahres überfielen vier
rechte Schläger in dem sachsen-anhaltinischen Dorf Pömmelte
einen farbigen Jungen im Alter von zwölf Jahren und drückten
nicht zuletzt eine brennende Zigarette in seinem Gesicht aus. Nazis sind cool |