Volksbegehren
>> zum PROTEST gegen die Einführung des TURBO-ABIs an Gesamtschulen
>> zum PROTEST gegen die Unterrichtsausfall im Jahr 2009
>> zum PROTEST gegen das 13-Punkte-Programm der Landesregierung 2009

>> www.volksinitiative-unterrichtsqualitaet.de ...>> Volksinitiative 2007......>> Unterrichtsversorgung 2007.

>> Unterrichtsversorgung 2008 ....>> Unterrichtsversorgung 2009 ... >> Volksinitiative 2005
 

Aktueller Stand (15.12.2011) - 248.907 Unterschriften - 4,09% der Wahlberechtigten!!!!

Ziel ( 14.01.2012) - 608.731 Unterschriften !!!!

Am 14. Januar 2012 endet die Zeichnungsfrist für das Volksbegehren !!

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter für gute Schulen! Nach über zwei Jahren endet am 14. Januar 2012 die Zeichnungsfrist für das Volksbegehren für gute Schulen.
Da dieser Termin auf einen Samstag fällt, müssen gesammelte Unterschriften spätesten am Fr. 13.01.2012 bei der zuständigen Meldebehörde eingereicht sein.
Unterschriftenbögen, die über unsere Büroadresse an die Gemeinden weitergeleitet werden sollen, müssen bis Weihnachten an folgende Adresse geschickt werden: Volksbegehren für gute Schulen, Berliner Allee 18, 30175 Hannover
Falls sie noch ausgefüllte Listen der ersten Auflage haben, die nach dem Vergleich mit der Landesregierung Mitte Juli ihre Gültigkeit verloren haben (Unterschrift des Landeswahlleiters vom 13.11. 2009), schicken Sie auch diese bitte an unser Büro.
Vielen Dank und viele Grüße Heike Fortmann

Zum Abschluss: Wir starten am Do, 12. Januar 2012 um 16:30 Uhr am Steintorplatz mit einer Parade der Volksbegehrenden durch die Innenstadt bis zum Kulturzentrum Pavillon !!

Am Do, 12. Januar 2012, wollen wir noch einmal mit möglichst vielen Unterstützern des Volksbegehrens auf die Straße gehen. Wir starten um 16:30 Uhr am Steintorlatz mit einer Parade der Volksbegehrenden durch die Innenstadt bis zum Kulturzentrum Pavillon. Mit dabei sind der Volksbegehren-Pegasus und die Theater-AG der IGS Langenhagen. Für gute Stimmung sorgt außerdem die GEW-Sambagruppe.

>> Themenseite Volksbegehren für gute Schulen
Neue Unterschriftenlisten verwenden !!!

Der Staatsgerichtshof hat die Frist für die Abgabe der Unterschriftenlisten auf den 14.01.2012 verlängert, allerdings mit einem neuen Unterschriftenbogen. Bitte nutzt im Wahlkampf alle Gelegenheiten - also Veranstaltungen und Infostände - um mit den neuen Listen Unterschriften zu sammeln Sendet die unterschriebenen Listen zeitnah an die Bürgerinitiative. Der Staatsgerichtshof hatte eine zeitliche Frist für die Abgabe der alten Unterschriftenlisten von zwei Wochen gesetzt. Die Frist ist inzwischen vergangen - Bitte sammelt nur noch auf den neuen Unterschriftenlisten..

>> Themenseite Volksbegehren für gute Schulen
 

Das Volksbegehren für gute Schulen braucht die Unterstützung aller Menschen, für die Chancengleichheit und der freie Elternwillen im Bildungssystem wichtige Werte sind - ganz besonders an einem Tag für nur wenige Stunden!

Die Kommunalwahl bietet eine einmalige Chance, dem Ziel von 610.000 Unterschriften deutlich näher zu kommen - wenn Sie und viele andere Menschen ihren inneren Schweinehund besiegen und zum Sammeln von Unterschriften auf die Straße gehen.

Das Volksbegehren für gute Schulen braucht die Unterstützung aller Menschen, für die Chancengleichheit und der freie Elternwillen im Bildungssystem wichtige Werte sind – ganz besonders an einem Tag für nur wenige Stunden!

Am Tag der Kommunalwahl in Niedersachsen, am Sonntag, 11. September, sollen im Umfeld möglichst vieler Wahllokale Unterschriften für das Volksbegehren gesammelt werden; die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren. Wer an diesem Tag zwei oder drei Stunden Zeit hat, sollte sich mit anderen zusammentun und in der Nähe „seines“ Wahllokals Unterschriften sammeln. Die Chancen, an diesem Tag ein großes Stück voran zu kommen, stehen gut: SPD, Grüne und Linke werben in ihrem Wahlkampf für das Volksbegehren und sammeln aktiv Unterschriften; am Wahltag selbst sind dann viele politisch interessierte Menschen auf den Beinen.

Nach einem mit der Landesregierung geschlossenen Vergleich hat das Volksbegehren noch bis zum 14. Januar 2012 Zeit, Unterschriften zu sammeln – da liegt noch alles drin! Die Kommunalwahl bietet eine einmalige Chance, dem Ziel von 610.000 Unterschriften deutlich näher zu kommen – wenn Sie und viele andere Menschen ihren inneren Schweinehund besiegen und zum Sammeln von Unterschriften auf die Straße gehen!

Kompliziert ist das nicht: Im Anhang finden Sie ein kleines Paket mit hilfreichen Tipps für Ihre Unterschriftensammlung, einer Checkliste und einem Plakat zum Ausdrucken. Mit wenigen Vorbereitungen und geringem Zeitaufwand können Sie viel bewegen – gemeinsam wollen wir der verbohrt konservativen Bildungspolitik in Niedersachsen eine Alternative entgegen setzen!

Ihre
Andrea Hesse

>> Gesetzliche Grundlagen, pdf, 189 kb
>> Organisationshilfe, pdf, 153 kb
>> Checkliste zur Organisation der Sammlung, pdf, 122 kb
>> Planungsraster, EXCEL-Datei, 18 kb
>> Plakat,pdf, 96 kb
>> Tipps zum Ausdruck des Plakates, pdf, 112 kb
 
01.07.2011, PM, Initiative Volksbegehren läuft bis 14. Januar 2012
Rechtsstreit mit der Landesregierung endet mit einem Vergleich
Bückeburg, 1. Juli 2011. Mit einem Vergleich endete heute Mittag die mündliche Verhandlung vor dem Niedersächsischen Staatsgerichtshof im Rechtsstreit des Volksbegehrens für gute Schulen mit der Landesregierung: Die Initiatoren des Volksbegehrens erklärten sich bereit, den Text des Paragraphen 3 ihres Gesetzentwurfs zu ändern; im Gegenzug hob die Landesregierung ihren Zulässigkeitsbeschluss vom November 2010 auf.
Der Paragraph 3 des Volksbegehren-Gesetzentwurfes wird dahingehend geändert, dass Volle Halbtagsschulen bei einem Erfolg des Volksbegehrens nur dann wieder als solche geführt werden, wenn die Schule zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes besteht. Mit dieser Formulierung, die inhaltlich genau das sagt, was die Initiatoren des Volksbegehrens ohnehin erreichen wollten, soll auch formal verhindert werden, dass Schulträger zwischenzeitlich geschlossene Schulen wieder einrichten müssen.
Der Staatsgerichtshof forderte den Landeswahlleiter auf, den Unterschriftenbogen mit der geänderten Formulierung unverzüglich bekannt zu machen; in diesem Zusammenhang bemängelte das Gericht die bisherige Abstimmung zwischen Landesregierung und Landeswahlleiter.
Besonders wichtig für das Volksbegehren: Der Gerichtshof stellte fest, dass alle Unterschriften, die bis zur Bekanntmachung des geänderten Unterschriftenbogens geleistet
wurden und noch werden, ohne Einschränkung gültig sind. Da die Bekanntmachung durch den Landeswahlleiter erst in einigen Tagen zu erwarten ist, können noch alle in den vergangenen Wochen gesammelten Unterschriften bei den zuständigen Meldeämtern eingereicht werden.
Auch in einem anderen Punkt haben die Aktiven des Volksbegehrens jetzt Rechtssicherheit: Der Staatsgerichtshof setzte den Endpunkt des Volksbegehrens auf den 14. Januar 2012 fest – damit bleiben noch mehr als sechs Monate Zeit zum Sammeln von Unterschriften. Allerdings liegt nach dem heute geschlossenen Vergleich erneut ein organisatorischer und finanzieller Kraftakt vor den Aktiven des Volksbegehrens: Sie müssen neue Unterschriftenbögen drucken lassen, diese landesweit in Umlauf bringen und dafür sorgen, dass in Zukunft nur noch mit den neuen Bögen gearbeitet wird.
Bis zum 15. Juni hatten rund 240.000 Menschen in Niedersachsen das Volksbegehren unterzeichnet; für einen Erfolg erforderlich sind knapp 610.000 gültige Unterschriften. Dieser Zahl wollen die Aktiven in den kommenden Wochen deutlich näher kommen: Im Umfeld der Kommunalwahl im September sollen die bildungspolitischen Forderungen der landesweiten Initiative verstärkt auf kommunaler Ebene thematisiert
>> Themenseite Volksbegehren
 
01.07.2011, PM, Initiative Hinweise der Initiative für das Volksbegehren für gute Schulen
Rechtsstreit mit der Landesregierung endet mit einem Vergleich
Liebe Unterstützer des Volksbegehrens, die Würfel sind gefallen: unser Verfahren am Staatsgerichtshof wurde heute mit einem Vergleich abgeschlossen (siehe PM und Wortlaut des Vergleichs im Anhang).

Mit einer geringfügigen Änderung des §3 (Volle Halbtagsschulen) wurde erreicht, dass die eingeschränkte Zulässigkeit aufgehoben wurde und das VB nunmehr uneingeschränkt zulässig ist.

Zwar müssen jetzt neue Unterschriftenbögen gedruckt werden, jedoch mit einer weit weniger eingreifenden Veränderungen als dies mit den Auflagen der Landesregierung bezweckt war. Unterschriften auf den alten Bögen werden bis zur Bekanntmachung der neuen Fassung (in etwa 14 Tagen) anerkannt. Die Frist für das Ende des VB wurde rechtsverbindlich auf den 14.01.2012 festgelegt.

Worauf ist nun zu achten?

  alle Unterschriften, die noch nicht abgegeben worden sind, müssen schnellstmöglich bei den Gemeinden eingereicht werden;
  auf alten Bögen können noch Unterschriften gesammelt werden, wenn sichergestellt ist, dass diese sofort bei den Gemeinden abgegeben werden können;
 

beim Einreichen bei den Gemeinden muss unbedingt jeder Bogen mit einen Eingangsstempel versehen werden, damit der Nachweis über die Fristwahrung geführt werden kann (bitte darauf bestehen und an uns rückmelden, falls es Probleme geben sollte);

  um Verwechslungen zu vermeiden, sollten Bestände an alten Blanko-Bögen vernichtet werden, sofern sie nicht in den nächsten Tagen verwendet (und eingereicht) werden.

Die Neufassung des Unterschriftenbogens wird schnellstmöglich auf unserer Homepage zum Herunterladen und als Druckfassung für den Versand zur Verfügung gestellt.

Lasst uns nun nochmal mit voller Kraft durchstarten - die Forderungen des VB werden von vielen Menschen in Niedersachsen mitgetragen!
Der Kommunalwahlkampf bietet eine Chance, dem Anliegen von bisher rund einer Viertelmillionen Wähler in Niedersachsen ordentlich Nachdruck zu verleihen und Öffentlichkeit zu verschaffen. Sprecht die Kandidaten und Parteien in euren Wahlkreisen an, damit sie bei ihren Veranstaltungen Unterschriften für das VB sammeln.
Den Tag der Kommunahlwahl (11.09.2011) wollen wir darüber hinaus nutzen, um in der Nähe möglichst vieler Wahllokale Unterschriften zu sammeln. Informationen dazu werden in Kürze versendet.

Viele Grüße Heike Fortmann

PS. angesichts der zu erwartenden Material- und Versandkosten ist das VB ganz dringend auf Spenden angewiesen!

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03.05.2011; HAZ Staatsgerichtshof: Volksbegehren für gute Schulen feiert Etappensieg
>> Der vollständge Artikel ist hier: "Volksbegehren für gute Schulen feiert Etappensieg"

Das Volksbegehren für gute Schulen hat einen Etappensieg errungen: Am Montag entschied der Niedersächsische Staatsgerichtshof in Bückeburg zugunsten der Aktion. Es wies damit die Auflagen des Landeswahlleiters zurück, wonach die Initiatoren bis zum 2. Mai 600.000 Stimmen sammeln mussten, um zulässig zu sein.

>> Themenseite Volksbegehren für gute Schulen
 
Endspurt für das Volksbegehren für Gute Schulen

Am 02.05.2011 ist voraussichtlich Schluß - wenn nicht der Staatsgerichtshof anders entscheidet. Dann werden keine Unterschriften mehr angenommen - daher sucht zu Hause die Papierstapel durch und bringt die Unterschriftenlisten bis zu den Osterferien zur GEW.

Am Sa, 30.04.2011, ist der Abschluss-Stand am Schillerdenkmal in Hannover.

Die Theatergruppe der IGS Langenhagen wird im April noch eine Tournee unternehmen und sammeln, sammeln, sammeln: am 16.04. in Peine, am 21.04. in Wolfsburg, am 23.04. in Leer, am 26.04. in Oldenburg, am 28.04. in Uelzen, am 29.04. in Lüneburg, am 30.04. in Hannover.

Die Initiative wird nach Ende der Frist zu einem Sommerfest am Sa, 18.06.2011 einladen. Am Tag vorher, am Fr, 17.06. lädt die GEW zur Feier "40 Jahre IGSen" ein. Merkt euch diese Termine vor.

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Unterschriften für das Volksbegehren für Gute Schulen am 10.04. beim Autohaus Kahle !!!!

Sa 09.04. Puma-Airport-Run
Für die Zeit von 10:00 - 16:00 Uhr sucht Andrea Hesse noch Unterstützer. Gesammelt wird auf der Veranstaltungsfläche (s. http://2011.airportrun.de/index.php?option=com_content&view=article&id=48&Itemid=56). Wer helfen kann, melde sich bitte direkt bei Andrea: presse@volksbegehren-schulen.de

So 10.04. Flohmarkt beim Autohaus Kahle (Am Leineufer 49, 30419 Hannover-Stöcken)
Von 14:00 - 17:00 Uhr gibt es einen VB-Stand auf derm Außengelände, bei Regenwetter im Café. Heike Süring organisiert die Sammlung. Rückmeldungen bitte an: info@volksbegehren-schulen.de

Beide Veranstaltungen sind gute Gelegenheiten, um mit möglichst vielen Sammlern "neue Kreise" anzusprechen.
Wir würden uns über zahlreiche Rückmeldungen freuen. Viele Grüße Heike Fortmann

>> Volksbegehren für gute Schulen
 
Stadtelternrat sammelt Unterschriften für das Volksbegehren für Gute Schulen - helft, macht mit

Bei der Stadtelternratssitzung am Montag, 4.4.11, haben wir als Aktion der hannoverschen Eltern neun Termine festgelegt, um das Motto "Gib mir 9" der Kampagne des Volksbegehrens umzusetzen.

Auf neun Wochenmärkten werden wir an einem Stand des Stadtelternrates gemeinsam Unterschriften für das Volksbegehren für gute Schulen sammeln. Die Bürgerinnen und Bürger in Hannover haben somit kurz vor Ablauf der Abgabefrist für die Unterschriftenbögen an verschiedenen Stellen in der Stadt Gelegenheit, mit ihrer Unterschrift die drei Forderungen des Volksbegehrens zu unterstützen.

Das Volksbegehren setzt sich für das Abitur nach 13 Jahren, für Gründungserleichterungen von Gesamtschulen und den Erhalt von Lehrerstunden an den bisherigen Vollen Halbtagsschulen ein.

"Es haben längst noch nicht alle Menschen in Hannover eine Möglichkeit gehabt, sich auf den Unterschriftenbögen einzutragen. Mit den Ständen auf den Wochenmärkten schaffen wir die Gelegenheit dazu. Wir werden die !0-Prozent-Marke, die für ein erfolgreiches Volksbegehren nötig ist, in Hannover deutlich übertreffen!" kündigt der Vorstand des Stadtelternrates an.

An den Ständen können auch unterschriebene Unterschriftenbögen abgegeben werden. Das ist besonders wichtig, damit keine gültigen Unterschriften verfallen, da die Abgabefrist für die Unterschriften am 2. Mai endet - dagegen läuft allerdings noch eine Klage beim Staatsgerichtshof.

An folgenden Terminen sind die Stände des Stadtelternrates vor Ort:

Donnerstag, 7.4. von 9.00 bis 13.00 Uhr auf dem Schaperplatz in Kleefeld

Freitag, 8.4. von 9.00 bis 13.00 Uhr auf dem Fiedelerplatz in Döhren

Samstag, 9.4. von 9.00 bis 13.00 Uhr auf dem Lindener Marktplatz und von 9.00 bis 13.00 Uhr auf dem Klagesmarkt

Mittwoch, 13.4. von 9.00 bis 13.00 Uhr auf dem Moltkeplatz in der List

Donnerstag, 14.4. von 14.00 bis 18.00 Uhr auf der Lister Meile (Ecke Sedanstraße)

Dienstag, 19.4. von 14.00 bis 18.00 Uhr auf dem Roderbruchmarkt

Mittwoch, 20.4. von 14.00 bis 18.00 Uhr in der Kurzen Kamp-Str. in Bothfeld

Donnerstag, 21.4. von 14.00 bis 18.00 Uhr auf dem Sahlkampmarkt

Bitte helfen Sie bei der Ankündigung dieser Termine!

Mit freundlichen Grüßen Ute Janus (StER-Vorsitzende)

UND KOMMT ZUM MITSAMMELN - JEDER SAMMLER IST EINE HILFE

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Gib mir 9! 9 Unterschriften für 9 Schuljahre ab Klasse 5!

Liebe Freunde guter Schulen, knapp 200.000 wahlberechtigte Niedersachsen haben bislang das Volksbegehren für gute Schulen unterschrieben. Das ist ein beeindruckendes Votum für gute, für bessere Schulen, aber es sind bislang noch zu wenig Unterschriften für den Erfolg des Volksbegehrens! Wir haben noch rund vier Monate Zeit, um die erforderlichen 610.000 Unterschriften bei den Gemeinden einzureichen.

Diese Chance für die Rückkehr zu 13 Jahren Schulzeit müssen wir jetzt noch nutzen, wir dürfen uns mit der aktuellen Situation nicht abfinden!

Mit der Kampagne „Gib mir 9!“ wollen wir in die verbleibende Zeit des Volksbegehrens für gute Schulen starten. Die Praxis hat gezeigt, dass jeder, der das Volksbegehren unterstützen möchte, recht einfach neun Unterschriften aus seiner unmittelbaren Umgebung, wie Familie, Verwandtschaft und Nachbarschaft bekommen kann. Wichtig ist, dass die Listen auch zeitnah bei den Gemeinden eingereicht werden, warten Sie nicht erst, bis eine Liste vollständig ausgefüllt ist

Liebe Unterstützer des Volksbegehrens, die Theater-AG der IGS Langenhagen unter Leitung von Hendrik Becker (Theater Löwenherz) hat eine Straßentheater-Performance für das Volksbegehren erarbeitet. Mit diesem Stück wird die Gruppe  auf Reisen in verschiedene Orte Niedersachsens gehen, um dort für das Volksbegehren zu werben und Sammelaktionen zu unterstützen.
Wer im letzten Sommer die Gala oder Anfang des Jahres die VB-Benefizveranstaltung in der IGS Langenhagen gesehen hat, kann sich vorstellen, dass es sich um eine phantasievolle und bunte Inszenierung handelt, bei der der Spaß nicht zu kurz kommt. Und wer die Gruppe noch nicht kennt, hat nun die Gelegenheit, sie hautnah, "umsonst und draußen" zu erleben.
Die Premiere der Performance wird am Sa 26.02. in Hannover stattfinden und ist (natürlich) mit einer Unterschriftenaktion verbunden. Dafür suchen wir viele tatkräftige Helfer! Ort: Kröpke / Zeitraum: 11:00 - 14:00 Uhr

Zum Vormerken: am Sa 30.04., also wenige Tage vor Ablauf der Sammelfrist, werden wir diese Aktion beim Schillerdenkmal wiederholen

>> Volksbegehren für gute Schulen
 
 
  Gib mir 9! 9 Unterschriften für 9 Schuljahre ab Klasse 5!

 

Liebe Freunde guter Schulen, knapp 200.000 wahlberechtigte Niedersachsen haben bislang das Volksbegehren für gute Schulen unterschrieben. Das ist ein beeindruckendes Votum für gute, für bessere Schulen, aber es sind bislang noch zu wenig Unterschriften für den Erfolg des Volksbegehrens! Wir haben noch rund vier Monate Zeit, um die erforderlichen 610.000 Unterschriften bei den Gemeinden einzureichen.

Diese Chance für die Rückkehr zu 13 Jahren Schulzeit müssen wir jetzt noch nutzen, wir dürfen uns mit der aktuellen Situation nicht abfinden!

Mit der Kampagne „Gib mir 9!“ wollen wir in die verbleibende Zeit des Volksbegehrens für gute Schulen starten. Die Praxis hat gezeigt, dass jeder, der das Volksbegehren unterstützen möchte, recht einfach neun Unterschriften aus seiner unmittelbaren Umgebung, wie Familie, Verwandtschaft und Nachbarschaft bekommen kann. Wichtig ist, dass die Listen auch zeitnah bei den Gemeinden eingereicht werden, warten Sie nicht erst, bis eine Liste vollständig ausgefüllt ist. Werben und sammeln Sie mit: auf Elternabenden, Klassenfeiern und Schulfesten können Unterschriften gesammelt und weitere Unterstützer gefunden werden. Als Beispiel für eine gelungene Kampagne ist das Konzept der Glocksee-Schule beigefügt. Setzen Sie sich eine Unterschriftenzahl als Ziel, das Sie bis zum 15.04.2011 erreichen wollen. Gerne kommen wir auch zur Erläuterung der Aktion und des Ablaufs des Volksbegehrens an Ihre Schule, in Ihren Kindergarten oder in Ihren Verein – sprechen Sie uns an.

Kontakt zu uns bekommen Sie über info@volksbegehren-schulen.de oder telefonisch über 0511/774673. Weitere Informationen erhalten Sie auch auf unserer Homepage www.volksbegehren-schulen.de, von der Sie außerdem die Unterschriftenbögen und weiteres Material herunterladen können. Gerne senden wir Ihnen Bögen und Material aber auch per Post zu. Melden Sie uns auch Ihre Erfolge, teilen Sie uns Ihre Aktionen mit.

Lassen Sie uns gemeinsam die Schulen unserer Kinder verbessern!

Herzliche Grüße Andreas Henze

 

Fr. 14.01.2011, 19:00 Uhr - „Alice! Eine verrückte Reise ins Wunderland“

Benefiz Neujahrs Aufführung zur Unterstützung des Volksbegehrens für gute Schulen in Niedersachsen in der Aula des Schulzentrums Langenhagen

seit nun mehr einem Jahr läuft das Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen! Viele Menschen haben diese Initiative in dieser Zeit unterstützt, sich engagiert und sich für eine verbesserte Schulpolitik in Niedersachsen eingesetzt. Dieses Engagement wollen, werden und müssen wir auch 2011 fortsetzen!

Deshalb möchten wir uns heute erlauben, Sie zu einem besonderen Benefizabend zur Unterstützung des Volksbegehrens in die Aula des Schulzentrums Langenhagen einzuladen:

„Alice! Eine verrückte Reise ins Wunderland“

Benefiz Neujahrs Aufführung zur Unterstützung des Volksbegehrens für gute Schulen in Niedersachsen

Alice, 13 Jahre, sitzt in ihrem Zimmer und starrt die Wand an! Sie hat schlechte Laune, denn es sind Ferien und sie soll Mathe lernen! So ein Scheiß! Doch während sie so dasitzt und gerade dabei ist, auf Protest zu schalten, gerät auf einmal alles aus den Fugen: Die Weiße Königin ihres Schachspiels wird lebendig und lockt Alice mir nichts, dir nichts ins Wunderland! Dort sind alle Dinge wunderlich verdreht, und es gilt, dem Wunderland zu helfen: Denn regelmäßig zum Blumertag benötigt dieses Land eine Phantasieauffrischung durch ein kleines Mädchen namens Alice! Aber ist unsere Alice dafür wirklich die Richtige? Auf der Suche nach einer Antwort auf diese Frage trifft Alice immer unglaublichere Fantasiegestalten: zwei ewig streitende Brüder, eine verrückte Tee-Gesellschaft, ein sprechendes weißes Kaninchen, zwei völlig durchgeknallte Ritter und viele andere! Aber keine Sorge: Das ist ja alles nur ein Traum! ... oder

vielleicht doch nicht? ... Begeben sie sich mit Alice in die verdrehte Welt des Wunderlandes und erleben sie ein Traum-Spiel frei nach Motiven Lewis Carrol rund um die Frage: Wie verrückt kann Phantasie eigentlich sein?

Freitag 14. Januar 2011, 19.00h
In der Aula des Schulzentrums Langenhagen (Konrad Adenauer Str. 21/23)

Benefiz – Eintritt: 10 €, erm. 8 €, Kartenvorbestellungen und Infos unter: 0511/ 724 73 36

Und das sind die Besonderheiten dieser Benefiz Aufführung:

Tanzen Sie mit uns in der Hummer – Quadrille!

Begleiten Sie unsere Alice auf eine verrückte Reise in ein Land voller skurril komischer und poetischer Gestalten!

Lassen Sie sich von Faselhase, Murmeltier und Hutmacher zu einem Buffet mit köstlichen und vielfältigen Leckereien und Getränken einladen!

Erleben Sie die Versteigerung eines exklusiven 4 Gänge Menüs für 6 Personen zu Gunsten des Volksbegehrens am Hofe der Herbstkönigen!

Und lassen sie sich verzaubern durch viele große und kleine Überraschungen und Überraschungsgäste!

Also: Genießen Sie einen besonderen Theaterabend für die ganze Familie und unterstützen Sie damit das Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen!

Alle Einnahmen des Abends kommen dem Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen zu Gute!

Eine Produktion der Theater AGs der IGS Langenhagen In Kooperation mit dem Schulelternrat der IGS Langenhagen und dem Theater Löwenherz.

>> Flyer für die Benefizveranstaltung in der IGS Langenhagen (pdf, 957 kb)

>> Plakat für die Benefizveranstaltung in der IGS Langenhagen (pdf, 460 kb)

 

 

Gib mir 9! - 9 Unterschriften von jedem Bürger für 9 Schuljahre zum Abitur!

Hallo liebe MitstreiterInnen, zunächst einmal alles gute für das neue Jahr! Ich hoffe, dass ihr alle gut und gesund ins neue Jahr gekommen seid und nach einigen erholsamen Tagen auch wieder voller Tatendrang seid.

Genau das ist jetzt erforderlich! Wir brauchen unbedingt eure volle Unterstützung für den nun startenden Endspurt für unser Volksbegehren für gute Schulen.

Nach dem Motto: Gib mir 9! - 9 Unterschriften von jedem Bürger für 9 Schuljahre zum Abitur.

Auch wenn die Landesregierung im Umgang mit dem Volksbegehren reichlich Inkompetenz zeigt, so ist es dringend erforderlich jetzt so richtig durchzustarten. Wir brauchen nicht nur mehr Unterschriften, sondern auch noch mehr Unterstützer, die selbst Unterschriften sammeln. Deshalb eine große Bitte: Sammelt nicht nur selbst, sondern sprecht die Leute an, die bei den Sammlungen besonderes Interesse zeigen und bittet diese Menschen selbst einen Bogen in ihrem Umfeld voll zumachen. Macht ihnen klar, dass ein Bogen ganz leicht voll zu bekommen ist (Nachbarn, Freunde, Kollegen,...)

Nach dem Motto: Gib mir 9! - 9 Unterschriften von jedem Bürger für 9 Schuljahre zum Abitur.

Nutzt die nun auch in den Medien veröffentlichten Zahlen zu den gestiegenen Zahlen der freiwilligen Wiederholer an den Gymnasien. Das ist das Thema der Stunde und wir müssen es einfach ganz schnell nutzen. Eine solche Steilvorlage aus den Medien bekommen wir so schnell nicht wieder...

Wir sind wieder mit voller Besetzung gestartet, aber ohne euch ALLE werden wir es nicht schaffen. Das wäre schlimm, denn die Landesregierung würde einen Miserfolg des VB sicher ausschlachten und die miese Bildungspolitik zementiert. Das kann keiner für die Zukunft unserer Kinder wollen. Aber die Zeit rennt. Bis zum 2.5. ist nicht mehr ewig Zeit.

Noch ein Tipp: Nutzt den Karneval! Nicht nur um am Rande bei Passanten zu sammeln, sondern versucht noch eigene Gruppen für Umzüge aufzustellen und informiert uns ud die Lokalpresse über eure Aktionen.

Gleich noch eine Idee für Pendler in den Öffis. Klebt unsere Aufkleber gut sichtbar auf eure Taschen oder Schirme und sprecht dochmal mit Mitreisenden nicht über das Wetter oder die Verspätung, sondern die Bildung und unser VB. Vielleicht findet ihr auch so neue Unterstützer - Gib mir 9! Jeder!

So und nun viel Spaß beim Vorbereiten der nächsten Aktion und dem sammeln der Unterschriften - ist ja auch nicht mehr ganz so kalt draußen, da geht wieder was...

Bis bald Olaf Brokate

 
08.12.2010, 10:30 Uhr Ein dringender Appell an alle Eltern, Lehrkräfte und Freunde guter Schulen!

Was hat die geplante neue Oberschule mit dem Volksbegehren für gute Schulen zu tun?

>> Volksbegehren und Oberschule - ein Text von Dieter Galas - als pdf, 12 kb

Wird unsere Initiative durch die Einführung einer neuen Schulform beeinträchtigt? Wird dem Volksbegehren mit dem Hinweis darauf, die neue Oberschule sei doch ein großer Schritt in Richtung IGS, vielleicht sogar der Wind aus den Segeln genommen? Diese Fragen beschäftigen uns intensiv, seit Kultusminister Bernd Althusmann im November die Katze „Oberschule“ aus dem Sack gelassen hat.

Im Anhang findet ihr einen Text von Dieter Galas, in dem er diesen Fragen nachgeht. Sein Fazit ist eindeutig: Das Volksbegehren hat durch die Einführung einer neuen Schulform nichts an Aktualität verloren. Die neue Oberschule wird selbst im besten denkbaren Fall noch lange keine IGS sein, wie Eltern und Lehrkräfte sie sich wünschen: Ein langes gemeinsames Lernen soll an diesen Schulen möglich sein, bleibt letztendlich aber vom guten Willen des Schulvorstandes abhängig; das demotivierende Sitzenbleiben im Sekundarbereich I bleibt erhalten; ebenso die traditionelle Form der Leistungsbewertung.

Während der beiden „Bildungsgipfel“ im November wurde darüber hinaus klar, dass der Kultusminister nicht das Standvermögen hat, dem liberalen Koalitionspartner zu trotzen und die Fünfzügigkeit für IGS-Neugründungen aufzuheben. Auch von der Rücknahme des „Turbo-Abiturs“ für IGSen spricht mittlerweile keiner mehr. Wenn unser Volksbegehren keinen Erfolg haben sollte, hält niemand mehr die unselige Entwicklung auf: Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen zur Bildungspolitik wurde bereits wieder ein erneutes Errichtungsverbot für IGSen angesprochen.

Wenn nicht endlich mehr Eltern aufwachen und die Interessen ihrer Kinder selbst in die Hand nehmen, fahren wir das Volksbegehren vor die Wand. Im Moment sieht es ganz danach aus: Die Unterschriftenzahlen steigen nur langsam, und die verbleibende Zeit bis zum 2. Mai 2011 wird nur dann noch reichen, wenn Eltern und auch Lehrkräfte endlich ihrer anscheinend grenzenlosen Leidensfähigkeit abschwören und aktiv werden!

Dies ist ein eindringlicher Appell aller Initiatoren des Volksbegehrens: Nutzt die Argumentationshilfe im Anhang, geht auf die Straße, zu euren Kollegen, Verwandten und Freunden und sammelt Unterschriften – andernfalls werden wir im Mai ein bitteres Fazit ziehen müssen: Wir alle haben diese Chance für unsere Kinder verbockt!

Eine dennoch schöne Advents- und Weihnachtszeit wünscht euch
Andrea Hesse
(Pressesprecherin des Volksbegehrens)

 
24.11.2010, 10:30 Uhr Wie David gegen Goliath
Landeswahlleiter legt Frist für das Volksbegehren fest

Hannover, 24. November 2010. Das Volksbegehren für gute Schulen darf noch bis ins kommende Frühjahr hinein Unterschriften sammeln – diesen Endpunkt hat Landeswahlleiter Volker Homuth jetzt im Niedersächsischen Ministerialblatt veröffentlicht. Noch bis zum 2. Mai 2011 haben die aktiven Unterstützer des Volksbegehrens Gelegenheit, die Unterschriftenbögen bei der zuständigen Kommune zur Prüfung einzureichen. Dieser Termin darf auf keinen Fall verpasst werden, da Unterschriften auf zu spät abgegebenen Bögen definitiv verloren sind.
Seiner Bekanntmachung im Ministerialblatt hat der Landeswahlleiter ein Muster des gültigen Unterschriftenbogens beigefügt, das nicht die von der Landesregierung im September beschlossene Änderung des vom Volksbegehren vorgelegten Gesetzentwurfes enthält. Der Musterbogen entspricht exakt dem bislang verwendeten – der Landeswahlleiter hat damit auf die Klage reagiert, die die Initiatoren beim Niedersächsischen Staatsgerichtshof in Bückeburg gegen die Entscheidung der Landesregierung eingereicht haben. Mit ihrer Klage wollen sie erreichen, dass das Volksbegehren für gute Schulen uneingeschränkt für zulässig erklärt wird.
Der Staatsgerichtshof hat Landesregierung und Landtag inzwischen aufgefordert, sich bis zum 15. Januar 2011 zur Klageschrift des Volksbegehrens zu äußern. Dessen Initiatoren fühlen sich ein wenig wie David im Angesicht des Goliath – Eltern, die sich um die Qualität der schulischen Bildung in Niedersachsen, um Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit Sorgen machen und seit einem Jahr bei Wind und Wetter auf der Straße Unterschriften sammeln, sehen sich gezwungen gegen die Landesregierung zu klagen, um ihre demokratischen Rechte durchzusetzen.
Mit einem Spendenaufruf werben die Initiatoren des Volksbegehrens in diesen Tagen um Unterstützung für die Finanzierung des Verfahrens vor dem Staatsgerichtshof. Ein
Zurückschrecken vor der Landesregierung kommt für sie trotz der erwarteten hohen finanziellen Belastung nicht in Frage, sehen sie sich doch auch gegenüber den zahlreichen Sammlerinnen und Sammlern von Unterschriften in der Pflicht. Rund 180.000 Menschen in Niedersachsen haben das Volksbegehren bereits mit ihrer Unterschrift unterstützt.
Andrea Hesse
Pressesprecherin
Volksbegehren für gute Schulen
Tel.: 0160 / 902 11 293
Mail: presse@volksbegehren-schulen.de
Internet: www.volksbegehren-schulen.de

177.242 gültige Unterschriften zum 15.11.2010

177.242. gültige Unterschriften hat der Landeswahlleiter zum Stichtag 15.11. gemeldet. Die Daten dazu sind wie gewohnt im Anhang. Diese Mail ist ausschließlich auf die Unterlagen für ganz Niedersachsen beschränkt, um auch noch Platz für eine Pressemitteilung unserer Pressesprecherin zur Festlegung des Endtermins für das VB auf den 02.05.2011 zu haben. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen alle Unterschriften bei den Meldebehörden eingegangen sein.

Die in der unten angehängten Mail erwähnten regionalen Karten sind in Kürze auf der Homepage ( http://www.volksbegehren-schulen.de ) zu finden. Dort kann man auch jetzt schon die beim Staatsgerichtshof eingereichte Klageschrift gegen die eingeschränkte Zulässigkeitserklärung durch die Landesregierung nachlesen.

Insgesamt ist der Zuwachs im letzten Monat leider ein wenig zurück gegangen, aber dafür gibt es in einigen Regionen erfreuliche Entwicklungen (s. Kommentar von Björn Sassenberg). Dies sollte uns alle ermutigen, trotz der dunklen Jahreszeit unser Vohaben beharrlich weiter zu verfolgen. Verschiedene Wahlkreise stehen knapp vor einem 5% - Anteil und einge nähern sich auch deutlich der 10% - Hürde. Vielleicht gibt dies einen Anreiz für kurzfristige lokale/ regionale Ziele. Bevostehende Weihnachtsfeiern und -märkte bieten sicher Möglichkeiten für den Stimmenfang.

Es scheint so, als ob nicht in allen Gemeinden die eingehenden Unterschriften zeitnah gezählt und an den Landeswahlleiter weiter gemeldet werden. Jeder, der für seinen Bereich Unstimmigkeiten bemerkt, sollte bei seiner Gemeinde bzw. seinem Wahlkreisleiter nachfragen und um Auskunft über die eingereichten und die als gültig anerkannten Unterschriften bitten.

Die Ankündigung der Landesregierung mit der Einführung der Oberschule die niedersächsische Schulstruktur langfristig auf ein 2-Säulenmodell umzustellen, beschäftigt natürlich jeden, der sich intensiver mit der Schulpolitik des Landes auseinandersetzt. Was sich konkret daraus ergibt, lässt sich noch nicht in voller Konsequenz absehen, da die Informationen über die Ausgestaltung noch recht vage sind. Vielleicht zeichnet sich nach dem zweiten Bildungsgipfel am 30.11. ein klareres Bild ab.
Eins ist jedoch sicher, die Forderungen des Volksbegehrens werden durch dieses Vorhaben nicht erledigt!

Allen Sammlern und Aktivisten wünschen wir an dieser Stelle einen schönen ersten Advent!

Viele Grüße
Heike Fortmann

 
Fr, 13.11.2009 Volksbegehren am Freitag, den 13. (November 2009) gestartet
Homepage Das "Volksbegehren für gute Schule" ist gestartet. >> zur Homepage des Volksbegehrens
  >> Mehr zum "Volksbegehren" auf dieser Homepage
Video NDR am 13.11.2009 (Video) >> www1.ndr.de/mediathek/index.html?media=ndraktuell1392
  ZDF am 13.11.2009 (Video) >> www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/166#/beitrag/video/897720/Protest-gegen-Turbo-Abi/
PDF >> Unterschriftenliste (pdf , 1.350 kb)
  >> Hinweise für das Sammeln von Unterschriften (pdf, 42 kb)
  >> Anregungen für das Vorgehen beim Volksbegehren (pdf, 52 kb)
  >> Argumente zur Mindestgröße an Gesamtschulen (pdf, 45 kb)
  >> Argumente gegen die Verkürzung der Schulzeit an Gymnasien (pdf, 37 kb)
HAZ, 08.05.2010 Eltern werben für Volksbegehren
Das „Volksbegehren für gute Schulen“ macht heute landesweit mobil. In Hannover will eine Lehrer-Band Passanten mit Jazzklängen in der Bahnhofstraße zu einer Unterschrift motivieren. Die Initiative setzt sich dafür ein, die Schulzeit von 13 Jahren bis zum Abitur für Gymnasien und Gesamtschulen wieder einzuführen. Außerdem soll die Gründung von Gesamtschulen durch eine Absenkung der geforderten Mindestgröße von bisher fünf auf vier Parallelklassen eines Jahrgangs erleichtert werden.
Am Lindener Markt sammeln die Eltern der Kita Nieschlagstraße Unterschriften und informieren über die Initiative.
In Hannover haben sich vor Kurzem der Kita-Stadtelternrat und der Stadtelternrat (für Schulen) zur Unterstützung des Volksbegehrens entschlossen.
Im Umland sind heute ebenfalls etliche Sammler unterwegs. In Langenhagen wollen Eltern und Lehrer auf Wochenmarkt, Flohmarkt und vor Geschäften informieren. Die Initiative braucht für das angestrebte Volksbegehren landesweit bis zum 2. Dezember 608 731 Unterschriften.
Bis Mitte April hatten knapp 65 000 Bürger unterschrieben. „In Hannover geben wir wöchentlich rund 2000 weitere Unterschriften ab“, sagt Sprecherin Andre Hesse.

Galaabend geplant: Im Schulzentrum Langenhagen veranstalten Schüler, Lehrer und Künstler am Freitag, 4. Juni, um 19.30 Uhr eine Varietéshow mit Seiltanz, Theater, Musik und Akrobatik. Der Eintritt kostet 5, ermäßigt 4 Euro. bil

Sa, 8. Mai 2010 Volksbegehren: Landesweiter Aktionstag am 8. Mai

Die neue Zahl bestätigt es einmal mehr: Wir sind schon ganz gut, aber um unser Ziel zu erreichen, müssen wir noch deutlich mehr Gas geben. Rund 65.000 gültige Unterschriften wurden dem Landeswahlleiter zum 15. April aus ganz Niedersachsen gemeldet; das sind knapp 18.000 mehr als einen Monat zuvor. Eine Kommune fällt dabei ganz besonders ins Auge: In Langenhagen wurden mehr als 4.700 Unterschriften gesammelt – prozentual ist das so viel wie in keiner anderen Gemeinde Niedersachsens.

Und auch absolut wird die 52.000-Einwohner-Stadt nur von Hannover getoppt: 12.200 Unterschriften wurden hier gezählt. Ein dickes Dankeschön an Susanne Wöbbekind und ihre Mitstreiter in Langenhagen – es geht also!

Damit es auch in ruhigen Ecken des Landes besser läuft, findet am Sonnabend, 8. Mai, ein landesweiter Aktionstag zum Volksbegehren für gute Schulen statt. An diesem Tag wollen wir überall im Land mit dezentralen Aktionen auf das Volksbegehren aufmerksam machen, die „Marke“ Volksbegehren unters Volk bringen, Multiplikatoren gewinnen und viele, viele Unterschriften sammeln.

Schickt einen Schwarm von Unterschriftensammlern vor jedes Geschäft in eurem Ort, stellt ein Straßentheater auf die Beine, lauft als wandelnde Litfaßsäulen durch die Straßen, trommelt für das Volksbegehren, spannt den Spielmannszug eures Dorfes ein, plant eine Diskussionsveranstaltung mit dem Landrat oder baut ganz einfach Infostände auf – alles ist möglich und alles wird uns ein Stück voran bringen.

Es wäre schön, wenn die verschiedenen Aktionsgruppen ihre geplanten Aktivitäten mit Ort und genauer Zeit an kontakt@volksbegehren-schulen.de schicken würden, damit sie auf der Homepage veröffentlicht werden können. Wir müssen nicht jede gute Aktion neu erfinden sondern können sicher voneinander profitieren, wenn wir derartige Informationen austauschen.

Schön wären auch Erfahrungsberichte im Anschluss an eure Aktionen – auch daraus können wir in den vor uns liegenden Monaten etwas lernen.

Viele Grüße sendet euch
die Aktionsgruppe Hannover

Also: landesweiter Aktionstag für das Volksbegehren am 8. Mai! Macht mit und macht etwas draus – denn wir müssen noch viel
besser werden!

So, 25.04.2010, ab 11:00 Uhr Frühschoppen, Jazz und Kunst für gute Schulen im SofaLoft in der Jordanstr.26

Gute Schulen sind ein Thema, das uns alle angeht. Im Interesse solcher Schulen engagiert sich landesweit eine große Zahl von Menschen für das „Volksbegehren für gute Schulen“ - Am Sonntag, 25. April, steht einmal mehr der Spaß im Mittelpunkt: Bei einem schwungvollen Sonntags-Frühschoppen ab 11 Uhr im Innenhof und auf der Kulturetage des SofaLoft in Hannovers Südstadt lässt sich bei einem bunten Musikprogramm die Frühlingssonne genießen.

Gute Schulen sind ein Thema, das uns alle angeht – Schulen, in denen unsere Kinder in einem Umfeld lernen können, das die Entwicklung von Persönlichkeiten fördert. Im Interesse solcher Schulen engagiert sich landesweit eine große Zahl von Menschen für das „Volksbegehren für gute Schulen“ – mit viel Einsatz und gleichzeitig viel Spaß an der Sache. Informationen findet ihr unter www.volksbegehren-schulen.de.

Am Sonntag, 25. April, steht einmal mehr der Spaß im Mittelpunkt: Bei einem schwungvollen Sonntags-Frühschoppen ab 11 Uhr im Innenhof und auf der Kulturetage des SofaLoft in Hannovers Südstadt lässt sich bei einem bunten Musikprogramm die Frühlingssonne genießen, gleichzeitig gibt es jede Menge Informationen über das Volksbegehren. Euch erwartet ein Programm auf zwei Bühnen: Mit von der Partie ist die Gruppe Schöneworth mit poetischen Chansons aus eigener Feder, Jazzebo mit stimmungsvollem Jazz der 30er bis 50er Jahre, Thomas Martin mit Blues und Soul, die Riverboatpilots Sam & Brian mit ihrem Deutsch-Pop-Programm, Agnes Haspari mit Jazz und Pop und nicht zuletzt die Trommelgruppe der Pestalozzischule in Langenhagen und Michael Günter mit seinem fröhlichen Kinderprogramm „Keksfabrik“.

Auf der Kulturetage des SofaLoft präsentiert der bekannte hannoversche Maler Miro Niklewicz seine Bilder. Gegen 13 Uhr schließlich erwartet euch ein besonderer Programmpunkt: Miro hat mehrere Bilder zur Verfügung gestellt, die zu diesem Zeitpunkt versteigert werden. Um auf den Geschmack zu kommen, solltet ihr einen Blick auf seine Homepage www.mironiklewicz.eu werfen. Für viele Bilder liegt das Mindestgebot bei nur 50 bis 150 Euro – so günstig kommt ihr nie wieder an ein derartig hochwertiges Original. 25 % aus dem Erlös der Versteigerung kommen direkt dem Volksbegehren zugute. Auf der Kulturetage präsentiert sich an diesem Sonntag außerdem die Gastausstellung der Gedok Hannover „Mit weiblichem Auge“.

Im großen Innenhof des SofaLoft genießt ihr ab 11 Uhr und bis in den Nachmittag hinein spanische und italienische Spezialitäten oder einfach ein Grillwürstchen mit einem Frühschoppen-Bier, dazu nette Gespräche in entspannter Atmosphäre und hoffentlich die wärmende Frühlingssonne. Zu finden ist das SofaLoft in Hannover an der Jordanstraße 26 (Nähe Sallstraße). Wenn möglich kommt mit Öffis oder mit dem Fahrrad, da nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung steht.

HAZ, 14.11.2009 „Schüler brauchen mehr Zeit zum Lernen“

Eltern und Lehrer aus ganz Niedersachsen starten ein „Volksbegehren für gute Schulen“ / Ministerium gelassen

VON SASKIA DÖHNER
Hannover. Die ersten Unterschriften kamen von vier Oppositionspolitikern und einem Kinderbuchautoren – Eltern und Lehrer aus ganz Niedersachsen haben gestern in Hannover ein „Volksbegehren für gute Schulen“ gestartet.

Hauptforderungen sind die Verlängerung der Schulzeit auf wieder 13 Jahre an Gymnasien und Gesamtschulen sowie der Erhalt der Vollen Halbtagsschulen.

Zudem soll die Neugründung von Gesamtschulen erleichtert werden. Bislang müssen die neuen Schulen fünf Klassen pro Jahrgang aufweisen. Die Initiatoren des Volksbegehrens fordern, dass neue Gesamtschulen nur vierzügig sein müssen und im Ausnahmefall auch dreizügig sein dürfen.

Die Wiedereinführung der 13 Schuljahre bedeute aber nicht, dass Schüler nicht auch schneller zum Abitur kommen könnten, sagte Dieter Galas. Der ehemalige Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und frühere Leiter der Integrierten Gesamtschule Langenhagen hat das Volksbegehren formuliert. Er sagte, Schüler könnten auch Klassen überspringen oder man könnte spezielle Klassen einrichten, in denen die Jugendlichen das verkürzte Abitur nach zwölf Jahren ablegen.
„Unsere Kinder sollen sich auch noch sozial oder in Sportvereinen engagieren können anstatt nur durch die Schule gehetzt zu werden“, sagte Tatjana Matuschke-Fricke aus Ronnenberg, eine der Initiatoren des Volksbegehrens. Die zahlreichen Proteste und Demonstrationen von Eltern, Schülern und Lehrern gegen das neue Schulgesetz, das unter anderem das Turboabitur auch an Gesamtschulen und die Abschaffung der Vollen Halbtagsschulen ab 2010 vorsieht, hätten nichts genützt. „Die Regierung hat den Willen der Eltern und die Ratschläge der Experten einfach ignoriert“, sagte sie.

„Dem Lernen mehr Zeit geben und nicht immer mehr Zeit zu nehmen“, müsse die pädagogische Devise sein, sagte Prof. Manfred Bönsch. Der Erziehungswissenschaftler gehört genauso zu den Unterstützern des Volksbegehrens wie Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil, Regionspräsident Hauke Jagau und der Soziologe Oskar Negt. Den Vorwurf, sie seien nur der außerparlamentarische Arm der Opposition, wiesen die Initiatoren entschieden zurück: „Wir sind überparteilich und an keine Ideologie gebunden.“
Man sei im Gespräch mit dem Landeselternrat und dem Philologenverband. Ihre Unterstützung haben gestern gleichwohl SPD, Grüne und Linke zugesichert. GEW-Landesvorsitzender Eberhard Brandt sprach von „Bewegung in der Bildungslandschaft“.

Ein Sprecher des Kultusministeriums sagte, Volksbegehren anzuschieben sei ein demokratisches Grundrecht. Schon jetzt könne jeder Schüler das Abitur erreichen, manche in zwölf, andere in 13 Jahren. Für den Erfolg des Volksbegehrens müssen innerhalb eines Jahres zehn Prozent der Wahlberechtigten, rund 608 700 Menschen, unterschreiben.

Zulässig ist das Volksbegehren nur, wenn in den nächsten sechs Monaten mindestens 25 000 Stimmen zusammenkommen.

NP, 14.11.2009 Volksbegehren gegen Turbo-Abi

Eltern und Lehrer fordern das 13. Schuljahr zurück. Professor: „Bildung braucht auch Zeit.“

Mit einem Volksbegehren wollen Eltern, Lehrer und Opposition das 13. Schuljahr wieder einführen.
VON DIRK RACKE

HANNOVER. Eine Initiative von Eltern und Lehrern will das Turbo- Abi wieder abschaffen.

Im gestern gestarteten „Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen“ fordern sie die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien und Gesamtschulen, eine leichtere Neugründung von Gesamtschulen sowie eine Fortführung der besser mit Lehrerstunden ausgestatteten Vollen Halbtagsgrundschule.

„Für Bildung braucht man auch Zeit“, erläuterte Mitinitiator Manfred Bönsch, Professor für Schulpädagogik an der hannoverschen Leibniz-Universität, die Forderung nach dem späteren Abitur. „Wir wollen, dass unsere Kinder in Ruhe lernen können und wieder mehr Zeit für soziale Dinge wie Vereinsarbeit haben“, ergänzte Tatjana Matuschke-Fricke, Elternsprecherin der IGS Mühlenberg in Hannover. Starke Schüler sollten durchaus die Möglichkeit haben, Klassen zu überspringen und schneller zum Abitur zu gelangen.

Mit dem Turbo-Abi schwänden für viele die Chancen auf einen erfolgreichen Schulabschluss, sagte Bönsch. Die Belastungen für die Schüler durch Unterricht, Hausarbeit und Klausurvorbereitungen seien „unerhört“. Bönsch: „Faktische Arbeitszeiten von 45 Stunden und mehr sind nicht zu akzeptieren.“


An Integrierten Gesamtschulen (IGSen) mache das Turbo- Abi zudem „die Grundstrukturen kaputt“ und zerstöre den integrativen Ansatz, so Bönsch.

Die Vorgabe des Landes, das eine IGS mindestens fünf Klassen pro Jahrgang haben muss, sei zumindest „im ländlichen Bereich eine erhebliche Hürde“.
Die Initiatoren wollen deshalb, dass vier Klassen reichen, im Ausnahmefall auch drei.

Die Landtagsfraktionen von SPD, Grünen und Linken sowie die Lehrergewerkschaft GEW unterstützen das Volksbegehren.
Das GEW-Büro in Hannover ist auch die Kontaktstelle für das Volksbegehren.

Die Initiatoren haben jetzt sechs Monate Zeit, um 25 000 Unterschriften für die Zulassung des Volksbegehrens zu sammeln. Für einen Erfolg müssen sie anschließend in weiteren sechs Monaten die Unterstützung von zehn Prozent der Wahlberechtigten gewinnen, das entspricht 608 730 Unterschriften. Nimmt der Landtag danach den Gesetzentwurf des Begehrens nicht an, gibt es einen Volksentscheid. Stimmt dabei die Mehrheit, mindestens aber ein Viertel der Wahlberechtigten, mit Ja, werden die Forderungen des Begehrens Gesetz.

 
21.10.2009 Volksbegehren für gute Schulen Hannover
Bildung.Chancen.Perspektiven

Andreas Henze
Gimpelsteg 1 F
30627 Hannover
E-Mail: info@volksbegehren-schulen.de
Homepage (im Aufbau): www.volksbegehren-schulen.de

An die Schüler, Eltern und Lehrkräfte der niedersächsischen Schulen
Sehr geehrte Damen und Herren,

im vergangenen Jahr ist die Unzufriedenheit aller Betroffenen mit der Bildungspolitik der Landesregierung immer deutlicher geworden. Im Frühsommer diesen Jahres steigerte sie sich zu vielfältigen Protesten gegen die Schulgesetznovelle.

Da die Landesregierung die Forderungen der Protestbewegung in keiner Weise berücksichtigt, haben Eltern, Schüler und Lehrkräfte in Niedersachsen sich nun entschlossen, Unterschriften für ein Volksbegehren zu sammeln, um ihren Interessen Nachdruck zu verleihen. Dabei geht es um folgende Ziele:
• Erhalt der Vollen Halbtagsschulen
• Abitur nach 13 Jahren
• Senkung der gesetzlichen Mindestgröße für Gesamtschulen

Der dem Volksbegehren zugrunde liegende Gesetzentwurf sieht sowohl für Gesamtschulen als auch für die Gymnasien insgesamt 13 Schuljahre bis zum Abitur vor. Damit wird ein wesentlicher Kritikpunkt von Eltern und Erziehungswissenschaftlern an den Reformen der letzten Jahre aufgegriffen.
Die beabsichtigte Wiedereinführung bzw. Beibehaltung der 13jährigen Regelschulzeit schließt jedoch nicht aus, dass Schülerinnen und Schüler auf Wunsch die Abiturprüfung individuell oder in besonderen Klassen bereits nach zwölf Schuljahren ablegen können. Die dazu erforderlichen Voraussetzungen können – wie bisher auch schon – von den Schulen intern geschaffen werden. Damit wird allen Beteiligten die Möglichkeit gegeben, die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu berücksichtigen.

Den für ein Volksbegehren erforderlichen Gesetzentwurf und die Begründung finden Sie im beigefügten Entwurf des Unterschriftenbogens. Das Volksbegehren wird voraussichtlich Mitte November gestartet werden.

Gesetzliche Vertreter des Volksbegehrens werden Lehrer und Eltern mit Kindern an Grundschulen, Realschulen, Gymnasien und Gesamtschulen sowie der renommierte Bildungswissenschaftler Prof. Dr. Manfred Bönsch sein. Zu den Erstunterzeichnern werden u. a. der Oberbürgermeister von Hannover Stephan Weil und Prof. Dr. Matthias von Saldern gehören.

Wir würden uns sehr freuen, auch Sie als Unterstützer für dieses schulformübergreifende Volksbegehren gewinnen zu können. Sicherlich gibt es auch in Ihrer Elternschaft engagierte Menschen, die bereit sind, sich als aktive Unterschriftensammler für die Interessen niedersächsischer Schüler, Eltern und Lehrkräfte einzusetzen.

Helfen Sie mit, das Volksbegehren zum Erfolg zu führen.

Unterstützen Sie uns, die notwendige Unterschriftenzahl zu erreichen.

Teilen Sie uns bitte mit, wie viele Unterschriftenbögen Sie benötigen. Auf jedem Bogen können sich bis zu zehn Personen eintragen. Ihre Bestellung richten sie bitte an die obige E-Mailadresse oder an:
Volksbegehren für gute Schulen
c/o Berliner Allee 18
30175 Hannover

Gerne schicken wir die Unterschriftenbögen auch an Ihre Privatanschrift, wenn Ihnen das lieber ist.
Für weitere Information und Nachfragen können Sie über unsere Homepage (derzeit im Aufbau) oder per Mail Kontakt zu uns aufnehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Andreas Henze

>> Anschreiben der Initiative für das Volksbegehren (pdf, 18 kb)

 
Eigenmeldung - 16.09.2009 Initiative aus Hannover bereitet Volksbegehren gegen Turboabi vor

Die Meldung "Eltern starten Volksbegehren gegen Turboabi" ist aufgrund eines Irrtums in die Presse gelangt. Wie Frau Rose, Vorsitzende des Braunschweiger Stadtelternrates auf der Sitzung zur Vorbereitung eines Volksbegehrens am 15.09.2009 in Hannover mitteilen liess, hat der Stadtelternrat Braunschweig nicht beschlossen, ein Volksbegehren zu starten. Allerdings gab es eine Diskussion auf einer Sitzung des Stadtelternrates. Bei dieser Sitzung war ein Journalist dabei. Es ist kein Antrag aus Braunschweig für ein Volksbegehren eingegangen.

In Hannover ist am 15.09.2009 eine Steuerungsgruppe gegründet worden, um ein Volksbegehren vorzubereiten. Im Oktober wird beim nächsten Treffen beraten werden, mit welche Auftaktaktion öffentlich gestartet wird.

Entwurf vom 14.09.2009 - Volksbegehren - Gesetz zur Änderung schulrechtlicher Bestimmungen

§ 1

An Gymnasien (§ 11 NSchG) und Gesamtschulen (§ 12 NSchG) werden die Schuljahrgänge 5 bis 13 geführt. Sie können ohne die Schuljahrgänge 11 bis 13 geführt werden.

§ 2

Eine Gesamtschule kann dreizügig geführt werden, wenn

- andernfalls unzuzmutbare Schulwege zu einer anderen Gesamtschule entstünden oder
- sie die einzige Schule im Sekundarbereich 1 am Standort ist oder
- ein vorhandener Gebäudebestand sinnvoll genutzt werden kann

§ 3

Zum 1. August 2002 bestehende Volle Halbtagsschulen werden fortgeführt; für sie findet § 23 Abs. 3 Satz 3 NSchG in der bis zum 31. August 2002 geltenden Fassung weiter Anwendung.

 

Die bei einzelnen Sätzen Bezüge zu Fußnoten wurden hier weggelassen.

HAZ, 07.09.2009 Eltern starten Volksbegehren gegen Turboabi

Braunschweig (lni). Niedersächsische Gymnasien und Gesamtschulen sollen nach Ansicht von Elternvertretern selber darüber entscheiden können, ob sie das Abitur nach acht oder neun Jahren wollen.
Mit diesem Ziel haben Eltern aus Hannover, Göttingen, Oldenburg und Braunschweig ein Volksbegehren auf den Weg gebracht. Das teilte die Vorsitzende des Braunschweiger Stadtelternrats, Reginade Rose, am Wochenende mit. Gegen die Verkürzung der Schulzeit für Abiturienten von 13 auf zwölf Jahre gibt es Widerstand, vor allem weil Eltern eine Überlastung ihrer Kinder durch den komprimierten Unterrichtsstoff fürchten.
„Was wir mit dem Volksbegehren auch erzielen wollen, ist, dass die Realschulen wieder attraktiver werden“, sagte de Rose. Mit einem vernünftigen Abschluss könnte man dann wieder ganz bequem ans Gymnasium wechseln.“ Nach der „G8“- Regelung müssen Realschulabsolventen, die das Abitur anstrebten, die zehnte Klasse am Gymnasium wiederholen.
Ein weiteres Ziel des Volksbegehrens ist es, die Gründung von Integrierten Gesamtschulen zu erleichtern. Die bisherige Vorgabe, dass es mindestens fünf Klassen pro Jahrgang geben muss, soll nach dem Willen der Elternvertreter auf vier herabgesetzt werden. „Damit wird es auch möglich, an Standorten, die ein bisschen weiter draußen liegen, Gesamtschulen zu gründen.“
Mindestens 25 000 Unterschriften müssen binnen sechs Monaten zusammenkommen, damit das Begehren überhaupt zugelassen wird. Insgesamt müssen dann nach einem weiteren halben
Jahr 600 000 Unterschriften vorliegen, um den Gesetzentwurf bei der Landesregierung einzureichen. Dies ist ein logistischer Kraftakt, für den die Elternvertreter gerüstet sind: „Unsere Möglichkeit ist, die Kreis- und Stadtelternräte ins Boot zu holen, über das Thema zu informieren und zu sehen, ob die in ihren Gemeinden Büros einrichten.“